Immer wieder fragen Journalisten, wo der Widerstand in den USA bleibt. Dabei schafft es dieses Land nicht mal, ein Prüfverfahren für ein mögliches AfD-Verbot einzuleiten.
@LorenzMeyer Es sind nicht nur die Journalisten, nicht mal ansatzweise. Obwohl es ja gerade deren Job ist zu sehen was passiert, warum es das tut und *wie* es das tut. Bei den No Kings Demos wird kurz berichtet, die von US Journalisten und der Executive zu niedrig „geschätzten“ Teilnehmerzahlen übernommen und sonst: nichts.
Das in kleinen ländlichen Orten Leute auf die Strasse gehen und wie verbreitet das ist: nix.
Was an Orten bedeutet wo jeder jeden kennt: nix.
1/

@LorenzMeyer Das kenne ich von kleinen Protesten mit ~20 Teilnehmern in einem Ort hier im ländlichen Bayern

Beispiel für etwas das bei uns nicht berichtet wird: die vielen lautstarken Proteste in Town Halls seit Anfang 2025 in ländlichen und sehr konservativen Gegenden. Durch ältere konservative Bürger.

Erinnere mich Feb 2025 das erste mal sowas aus einem kleinen Städchen im östl. Idaho mitbekommen zu haben - wo ich 17 Monate zuvor für einige Tage war.
2/

@LorenzMeyer Seit dem gab es davon viele und selbst die grossen US TV Sender haben (wenn auch zu wenig) berichtet - manchmal.
Deutsche Medien aber praktisch nicht. Wenn AOC und Bernie irgendwo auftreten gibts 2-3 Sätze zu den beiden, aber nicht was die Bürger vor Ort zu sagen haben.

Mir scheint oft: Was nicht in New York Times oder Washington Post reglemässig berichtet wird bekommen deutsche Auslandskorrespondenten in den USA nicht mit. Oder es interessiert sie nicht. Hoffe es ist ersteres.
3/3

@LorenzMeyer PS: danke Übrigens für deinen Post. Es hilft ein kleines bisschen wenn man nicht der einzige mit diesem Gedanken ist.

Wie wär’s mit einem etwas ausführlicheren Blog Artikel oder ein paar Minuten dazu im Radio? 😉