Journalismus war früher auch mal mehr als nur Berichterstattung darüber was jemand in die Welt pustet.

Frau Warken meint, dass es bedenkliche Entwicklungen im Bereich #Cannabis gebe. Die Zeit hat dann aber leider keine Journalisten um sich inhaltlich damit zu befassen und das Gesagte einzuordnen.

Dinge kritisch zu hinterfragen und in einen Kontext zu stellen ist m.E. noch kein Kommentar sondern journalistische Sorgfalt.

@alexanderschnitzler Oh ja, der Journalismus versagt meiner Meinung nach seit Jahren. 🙁
Da fehlt "-zehnt-" 🙁@koehnlein @alexanderschnitzler

@Xitnelat @koehnlein @alexanderschnitzler

Worin besteht das Versagen? Dass er nicht die Schlagzeilen raushaut, die wir uns wünschen?

Was ist "der" Journalismus? ÖR, private Sender, SZ, FAZ, Focus, Spiegel, derFreitag, Tichys Einblick?

Nehmen wir uns für längere Formate, die ins Detail gehen, Zeit zu lesen oder zu schauen?
Ich (bisher) nicht. Viele von den Reportagen im ÖRR sterben bei mir in den Lesezeichen.
Auf Readly habe ich jetzt auch derFreitag (links) und Tichy (rechts).
Mal sehen 😎

@MarcusSchwemer @Xitnelat @koehnlein Tichy würde ich nun wirklich nicht als Journalist bezeichnen. Die linken „Medien“ kenne ich nicht aber das ist vermutlich auch Meinungsmache. Journalismus ist für mich ÖR und Medienhäuser, die sich unabhängig und überparteiisch nennen.

Parteiische Medien bieten für mich schon keinen wirklichen Journalismus mehr an. Das hat zwar seine Daseinsberechtigung in einem Land mit Meinungsfreiheit aber mir persönlich ist das weder von links noch rechts dienlich.