Ich hadere, ob ich in der Befragung für meine Bachelorarbeit das Geschlecht erheben möchte.

Ich untersuche Fragestellungen zum Thema Wahrnehmung von Return-to-Office und auf der einen Seite würde es mich für meine Auswertung brennend interessieren, ob es messbare Unterschiede gibt (und dann natürlich, ob es Erklärungsansätze wie Vereinbarkeit von Care-Arbeit und Beruf gibt).

Auf der anderen Seite ist das eine sensible Information, bei der ich eine Erhebung nur machen möchte, wenn sinnvoll. 🥲

@Kurorori ich frage mich ob da wirklich Geschlecht ausschlaggebend ist und nicht Aufgaben/Rollen, die gesellschaftlich überwiegend mit dem Geschlecht assoziiert werden. Würde es den Umfang sprengen das im Detail abzufragen und Geschlecht einfach außen vor zu lassen?
@couchsofa Jein. Die Standard-Fragebogenkonstruktionsliteratur empfiehlt die Erhebung als eindeutiges Item auch später für Signifikanztests in den Stichprobengrößen. Dann ist weiter das Problem das ich im Bachelor weitestgehend bereits validierte Fragebögen benutzen sollte und je nachdem wie ich erhebe/wie ich das ausgestalte damit eine neue Skala einführe die dann nicht valide ist und die Erklärung/Herleitung dazu einfach (1/2)

meinen Umfang sprengt.

Ich werde entweder versuchen zu erreichen, dass ich es einfach nicht erhebe (muss der Prof zustimmen 🥲) oder ich werde es sprachsensibel erheben.

@Kurorori ach schade, ich hatte nicht gedacht, dass das so strikt geregelt ist. Das Fass in einer Bachelorarbeit nicht aufzumachen ergibt dann schon Sinn :/