Ist das Eigenheim der größte finanzielle Fehler?

Viele Menschen glauben immer noch: Nur wer in den eigenen vier Wänden wohnt, kann ruhig schlafen - vor allem im Alter, wenn die Immobilie abbezahlt ist. Doch stimmt das überhaupt? Von Lilli-Marie Hiltscher.

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Ist das Eigenheim der größte finanzielle Fehler?

Viele Menschen glauben immer noch: Nur wer in den eigenen vier Wänden wohnt, kann ruhig schlafen - vor allem im Alter, wenn die Immobilie abbezahlt ist. Doch stimmt das überhaupt?

tagesschau.de
@tagesschau nein viel besser ist es wenn man sein Leben lang abhängig von der Gnade eines Miethai-Konzerns ist und ihm Unsummen an Geld bezahlen muss also immer zum Arbeiten gezwungen ist. Eigenheime sind quatsch, Krieg ist Frieden...

@karl @tagesschau

Es ist natürlich viel besser, die Unsummen an eine Bank zu zahlen und wegen der Tilgung immer zum Arbeiten gezwungen zu sein.

@madame "vor allem im Alter, wenn die Immobilie abbezahlt ist"

Dass das heutzutage komplett unrealistisch ist steht auf einem anderen Blatt.

Mieter zahlen ja auch nur das Haus bei der Bank ab, für den Vermieter. Wenigstens hat das irgendwann ein Ende, wenn man es für sich abbezahlt hat.

@karl @madame und kaum isses abbezahlt, kommen die größeren Renovierungen. N neues Dach, Fassade dämmen, neue Heizung, deine Gemeinde legt die neue Kläranlage auf alle um...
@durchdiewelt
Währenddessen lebt der Mieter zum Teil von den Zinsen/Wertsteigerungen seiner Anlagen. Irgendwie übersehen das die Käufer immer sehr gern. 🤔
@karl @madame
@alchemist @durchdiewelt @karl @madame welche Anlagen wenn 2/3 und mehr des Einkommens an den Vermieter gehen?
@MattisCB
Die Debatte dreht sich darum ob überschüssiges Einkommen für einen Kauf (mit Kreditabzahlung) oder für eine Miete + Sparplan aufgewendet werden sollten. Wenn bereits 2/3 des Einkommens für eine erschwingliche Miete nötig sind stellt sich diese Frage nicht. Keine der beiden Varianten ist finanzierbar.
Der Einwurf ist hier also fehl am Platz.
@durchdiewelt @karl @madame
@alchemist @durchdiewelt @karl @madame das ist nicht die Debatte, sondern nur ein eingeworfenes Beispiel, das schon an dem Postulat krankt, das der Mieter nur 1000€ ausgibt. Das stimmt für die Mehrzahl der Mieter einfach nicht mehr. Auch die 2180 für den Käufer sind nur ein willkürlich gewähltes Beispiel. Als Hausbesitzer habe ich evtl PV und viel weniger Heizkosten als ein Mieter.

@durchdiewelt @karl @madame Diese Kosten trägt man als Mieter jedoch auch über die Miete und Grundsteuer. Das zahlt ja dann auch nicht großzügigerweise der Vermieter aus seiner eigenen Tasche.

Allerdings baut man meist größer als man mieten würde. Dadurch kommt es teurer. Und man ist natürlich auch weniger flexibel.

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Man muß abwägen,was einem wichtiger ist.

@sisko @durchdiewelt @karl

Richtig, mit diesem Fazit endet ja auch der Beitrag der Tagesschau "Bei der Frage nach dem Eigenheim komme es also letztlich extrem auf die individuellen Bedürfnisse an." Und eben nicht mit "Eigenheim ist Quatsch." Wenn man etwas als Strohmann aufbauen muss, das gar nicht gesagt wurde, sagt das nichts über den kritisierten Artikel aus, aber alles über die eigene Diskursfähigkeit 🤷‍♀️

@madame es ist ganz objektiv eindeutig besser das Haus abzubezahlen statt nach dem abbezahlen weiterhin Miete zu zahlen. Wenn du oft umziehst, ist das natürlich was anderes, ist ja klar

Auch finde ich "Eigenheime sind quatsch" eine faire Zusammenfassung des Eindrucks der hier entstehen soll

@durchdiewelt ja deshalb ist vermieten auch so ein schlecht zahlender Job