Ich hab mich darĂŒber mit einigen blinden Menschen unterhalten und bin da etwas anderer Meinung. Die haben mir gesagt, dass es in lauteren Umgebungen schwer sein kann, E-Autos zu hören und dass das das Unfallrisiko steigern kann.

Ich frage mich auch, ob solche Lautsprecher nicht auch auf dem Land nĂŒtzlich wĂ€ren, um Wildschaden zu reduzieren, die achten ja auch auf die MotorengerĂ€usche.

Außerdem: gibt’s sowas nicht schon lange? Ich bin sicher, davon seit den ersten “richtigen” E-Autos gelesen zu haben.

@[email protected] Bei "normalen" Fahrgeschwindigkeiten sind alle Antriebsarten etwa gleich laut, weil RollgerĂ€usch. Und wenn ich bis 20/30 km/h Leute umfahre (inkl. Blinde, Kinder etc.) habe ich ein anderes Problem bzgl. Verkehrsverhalten als das (vorhandene) GerĂ€usch meines Elektroautos.

@[email protected]
Aber Anfahrten an Ampeln oder Ecken sind nunmal besser zu hören, wenn es ein Verbrenner ist - mal dahingestellt, ob das gut oder schlecht ist.
@[email protected] Anfahren fĂ€llt unter die Kategorie 20-30 km/h oder weniger. Und da wiederhole ich mich doch gerne:
"Wenn ich bis 20/30 km/h Leute umfahre (inkl. Blinde, Kinder etc.) habe ich ein anderes Problem bzgl. Verkehrsverhalten als das (vorhandene) GerÀusch meines Elektroautos"
Und wie bereits auch von anderen erwÀhnt, machen Elektroautos bis 20 km/h ein vorgeschriebenes GerÀusch (AVAS).
https://www.dbsv.org/geraeuscharme-fahrzeuge.html
AVAS & GerÀuscharme Fahrzeuge

Elektrofahrzeuge bewegen sich bei niedrigen Geschwindigkeiten nahezu lautlos. Daher stellen sie fĂŒr blinde und sehbehinderte FußgĂ€nger eine große Gefahr dar und erschweren die Orientierung im Straßenverkehr. Über WBU und EBU hat sich der DBSV erfolgreich dafĂŒr eingesetzt, dass ab Juli 2019 alle neuen Elektrofahrzeuge in zwei Stufen mit einem akustischen Ersatzsignal ausgestattet werden mĂŒssen.