https://www.nd-aktuell.de/artikel/1197745.internationale-linke-linke-gefangen-in-grenzen.html
@KarlottaKarotta @ndaktuell @joergba
Disagree!
Populismus bring allenfalls kurzfristig mehr Wähler*innen, aber sicher nicht mehr Überzeugte Bürger*innen.
Wir brauchen aber letzteres, um eine Wende noch zu schaffen.
#SystemChange #Freiheit #Gleichheit #Solidarität #Internationalismus
@KarlottaKarotta @ndaktuell @joergba
Tja, bin da auch etwas ratlos.Manchmal tendiere ich zu folgender Erklärung:
Die Menschen können etwa 50/50 eingeteilt werden in solche, die sozial eingestellt sind, oder dann sind es Sippen-Egoisten (d.h. "zuerst ich, dann meine Familie, dann die Sippe, dann mein Vaterland; alles andere ist egal und verdient keine Empathie").
Und bei beiden Gruppen gibt es einen kleinen Teil, der sich dessen wirklich bewusst ist, und der grössere Teil schwimmt einfach mit ("machen ja die andern auch so").
Leider können wir die Narrative nicht bestimmen. Das machen die Leitmedien, die entweder schon direkt den reichen Gierhälsen gehören, oder dann mit einem falschen Verständnis von Ausgewogenheit den Menschenverachtenden Ideologien immer wieder eine Plattform bieten.
1/x
@KarlottaKarotta @ndaktuell @joergba
Und diese Leitmedien machen das äusserst geschickt. Sieh nur mal die geschürte Empörung über den kürzlich zu Tode geprügelten Faschisten in Lyon. Nicht, dass ich diese Tat gutheissen würde, aber die Erzählung nachher, dass die Linke insgesamt daran schuld sei, und dass das alles Monster seien, ist schon ziemlich einseitig grotesk. Parallel laufende Gewalt von Nazis wird niemals so aufgepeitscht.
Bei uns in der Schweiz, auf dem Land, genügt jeweils der Hinweis "das kommt von den Sozis", und schon lehnt man alles ab, auch wenn's noch so vernünftig wäre. Ist wahrscheinlich in andern westeuropäischen Ländern dasselbe.
Das 150-jährige Linken-Bashing zeigt halt schon seine Wirkung.