1997 waren meine damalige Freundin und ich in Bremen auf der HiStory-Tour von Michael Jackson. Es gab zwei Konzerte in dem Jahr in Bremen und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir am 31.05.1997 dort waren. Das wäre unser 6. Jahrestag gewesen ;-)
Knapp 30 Jahre später habe ich der – inzwischen – Frau zu Weihnachten den Besuch des Michael-Jackson-Musicals in Hamburg geschenkt. Wir können uns sicher nicht an Details des Konzertes im Stadion vor drei Jahrzehnten erinnern, aber die Erwartungen an das Musical waren hoch! Wir haben ein bisschen überlegt, wie wir das Wochenende gestalten und ich habe auch ganz bewusst nichts im Voraus drum herum gebucht. Letztendlich war für Alex klar, dass sie ins Vabali möchte, welches wir aus Düsseldorf bereits kannten. Also einen Tag vorher anreisen, im Hotel übernachten und dann ab ins Musical.
So haben wir es dann auch gemacht! Der Einfachheit halber gibt es hier im Folgenden die Google-Rezensionen :-)
Andreas geht ins VabaliWir waren bereits zweimal im Vabali Düsseldorf und wollten nun einen Tag in Hamburg verbringen und am nächsten Tag in ein Musical.
Die Anlagen in Düsseldorf und im Norden Deutschlands sind augenscheinlich identisch aufgebaut. Wir haben uns auf Anhieb zurecht gefunden. Natürlich es außen nicht gleich, da das Gelände sich unterscheidet. In Düsseldorf ist es übrigens wesentlich schöner, da man dort auf den großen See schaut. Dafür gibt es in Hamburg einen (im Winter eiskalten!) Naturteich zum Abkühlen.
Wir sind an einem Freitag ohne Reservierung gegen 11 Uhr problemlos eingelassen worden und auch in der Anlage war es zwar voll, aber noch angenehm. Ich fand die Saunen alle recht „kühl“, auch die 80°C und 90°C Saunen! In der Seesauna außen habe ich gar gefröstelt und bin nicht einmal angefangen zu schwitzen. Kam mir aber ausnahmsweise gelegen, weil ich ziemlich Kopfweh hatte. Die bessere Hälfte hat zwei Aufgüsse mitgemacht, die extrem stark besucht waren. Unschön. Da könnte man vielleicht auch einfach mal sagen: Leute, es ist voll.
Einen anderen Aufguss hat sie verpasst, weil Mitarbeitenden augenscheinlich nicht wussten, was wann wo stattfindet und sie von der korrekten Sauna wegschickten, um woanders zu warten – wo dann aber nichts war. Auch eher geht so.
Gegessen haben wir im nicht billigen, aber dem gebotenen preislich angemessenem Restaurant. Wir hatten beide den Vabali-Burger mit Getränk, welche beide sehr gut schmeckten und ausreichend dimensioniert waren. Der Service war überall freundlich!
Besonders gut gefallen hat uns, dass die reservierten Liegen regelmäßig vom Personal abgeräumt und freigemacht wurden! Leider halten sich einige wenige nicht an die Regeln und meinen die vermeintlich besten Möbel dauerhaft für sich beanspruchen zu dürfen.
Ein angenehmer Besuch, aber vielleicht den Kopfschmerzen geschuldet nicht ganz so toll, wie die beiden Male in Düsseldorf. Meiner Frau hat es jedenfalls sehr gut gefallen.
Das Hotel Class liegt mit dem Auto ca. 10 Minuten vom Stage Theater entfernt und bietet sich als Übernachtungsmöglichkeit an. Es liegt sehr schmucklos in einem Gewerbegebiet. Daher war es dort in der Nacht von Freitag auf Samstag und am Morgen sehr ruhig. Von außen erkennt man das Hotel nur an den Hinweisschildern. Der Eingang war unbeleuchtet und man steht sofort vor einem Fahrstuhl, neben dem ein Schild auf die Rezeption im ersten Stock hinweist.
Dort wurden wir ausgesprochen freundlich, gut gelaunt und hilfsbereit empfangen! Die Zimmerschlüssel wurden ausgehändigt und wir konnten den Raum im 2. Stock beziehen. Die Gänge, der Fahrstuhl und auch das überraschend große Zimmer waren sehr sauber. Die Einrichtung ist funktional und angenehm, aber nicht „heimelig“. Es scheint ein früher anders genutztes Gebäude zu sein, mit sehr hohen, mit Deckenplatten abgehängten Zwischendecken. Das Bad war groß und ebenfalls sauber. Das Bett war schön hart. Ich mag es nicht, in der Matratze zu versinken. Den kleinen Fernseher an der Wand haben wir nicht genutzt. Auch nicht die Möglichkeit, uns auf dem Zimmer kostenlos Kaffee oder Tee zu bereiten.
Das Frühstück am nächsten Morgen nahmen wir in einem großen Raum auf der gleichen Etage ein, der ebenfalls ansprechend eingerichtet war. Die Auswahl der Speisen war angemessen und alles schmeckte sehr gut und wurde regelmäßig aufgefüllt. Auch war der Service sehr freundlich und gut gelaunt.
Parkplätze standen vor dem Hotel in ausreichender Menge kostenlos zur Verfügung. Für eine Nacht oder auch ein Wochenende als Startpunkt für Ausflüge sehr zu empfehlen.
Den einen Punkt Abzug gebe ich allerdings für die Hellhörigkeit! Ich konnte zunächst nicht einschlafen, weil die Heizung sehr laut gluckerte und ich etwas brauchte, um das Geräusch zu lokalisieren. Es knarzte beständig, wenn sich jemand augenscheinlich in einem anderen Zimmer bewegte und man konnte Gespräche aus den Nebenzimmern fast mithören – auch wenn offensichtlich in normaler Lautstärke gesprochen wurde.
Aber ansonsten wirklich gut. Alle sehr nett, alles sehr sauber, gut zu erreichen und ich würde auch noch einmal dort buchen!
Parkplatz Stage Theater in Hamburg Hafen
Der Parkplatz für „König der Löwen“ und „Michael Jackson“Unsere Vorstellung begann um 14:30 Uhr. Da wir im Hotel auschecken mussten, war wir bereits um zehn nach elf Uhr auf dem Parkplatz. Da war er natürlich nahezu leer. Haben uns in die der Elbe am nächsten liegende Parkreihe gestellt und mit einem prima Blick auf die Elbphilarmonie im Auto gewartet. Als wir zum Stage Theater los wollten, haben wir noch einmal umgeparkt und standen kurz vor der Ausfahrtschranke. Auch zu diesem Zeitpunkt – knapp 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn – war der Parkplatz höchstens ein Viertel gefüllt.
Am Bezahlautomaten sollte man vor der Vorstellung bereits zahlen. Es werden 8 Euro für sechs Stunden aufgerufen. Da wir so früh da waren, würde das wöglich knapp. Ab 17:10 Uhr hätten wir dann nachzahlen müssen. Morgens war einer der beiden Automaten übrigens defekt, weil augenscheinlich irgendein Hochbegabter Hartgeld in den Kartenschlitz gesteckt hat.
Die Vorstellung war dann erst um 17:30 Uhr zu Ende. Die Schlange am Automaten recht lang, der zweite Automat immer noch defekt und wir warteten, um evtl. nach zu zahlen. Um 17:45 Uhr sagte der Automat jedoch, wir hätten ja schon bezahlt. Also vergebens angestellt, schnell zum Auto und – zack – waren wir schon auf dem Heimweg. Ist also sicher mehr als eine halbe Stunde Kulanz im Preis.
Angenehmes Parkerlebnis!
Wir haben im Stage Theater das Michael-Jackson-Musical besucht. Parken konnten wir völlig problemlos auf dem zum Theater gehörenden Parkplatz. Allerdings waren wir auch sehr früh vor Ort. Nach der Vorstellung war der Parkplatz voll.
Zur angegebenen Zeit wurden wir ins Foyer gelassen und konnten nach einer kleinen Wartezeit dann auch in die großzügigen und modern eingerichteten Räumlichkeiten. Tatsächlich waren wir bei dieser Vorstellung die ersten beiden, die durch die Türen gingen ;-) Flugs im Merchandising-Shop ein T-Shirt gekauft und dann hoch zur Bar vor unserem Rang, um für die Musical-Pause Getränke und eine Brezel vor zu bestellen. Das ist ein wirklich sinnvolles Angebot, um die Pause zu entzerren. Sowohl für die Mitarbeitenden, als auch die Gäste. Hat auch 1a geklappt. An unserem Tisch standen in der Pause die Getränke und der Snack und wir konnten uns bequem setzen. Dazu waren die Mitarbeitenden auch alle freundlich und zuvorkommend. Hat uns sehr gefallen!
Das Gebäude ist groß und weitläufig und trotzdem die Vorstellung nahezu ausverkauft war, hat sich das vor dem Stück und in der Pause angenehm verlaufen. Es war kein Gedrängel oder eng.
Wir saßen oben im Rang rechts, ohne Menschen rechts von mir und ich merkte die Klimaanlage etwas an den Nieren. Eine Jacke über der Stuhllehne sorgte für Abhilfe. Ein eher spezielles und subjektives Problem. Die Sitzreihen an sich waren für mich mit meinen 1,87 Metern Körpergröße und 110 Kg Körperfülle schon etwas eng. Ich war froh, dass ich die Beine nach rechts ausstrecken bzw. übereinanderschlagen konnte. Mitten in einer Reihe wäre ich wahrscheinlich sehr unzufrieden gewesen. Allerdings ist es in unserem Theater in der Provinz noch enger!
Sehr gute Räumlichkeiten für vor, während und nach der Vorstellung.
MH – Das Michael-Jackson-Musical
Besucherrang in der HalbzeitpauseAm Valentinstag saßen wir in den Sitzen des Stage-Theaters und warteten darauf, dass sich der transparente Vorhang, hinter dem man das Ensemble beim Aufwärmen beobachten kann, hebt und der King of Pop die Bühne betritt. Das tat er denn auch unter begeistertem Applaus und die Geschichte begann.
Das Musical schildert die Vorbereitung auf die 92/93er Dangerous-Tour und zeigt in Rückblenden Szenen aus dem Leben Jacksons zu Zeiten der „Jackson Five“, der „Jacksons“ und der Solokarriere des jungen Michael. Das ist mit der durch Beleuchtung, Projektion und einigen Bühnenmöbeln sehr beeindruckend inszeniert. Fand ich das erste Drittel noch ein wenig behäbig, nahm das Musical spätestens mit den Liedern der Solokarriere und der damit einhergehenden Disco-Richtung Fahrt und Lautstärke auf.
Billy Jean, Bad, Thriller, Smooth Criminal, es war alles dabei was wir uns erwartet haben. Und auch wenn bei uns „nur“ der Cover-MJ und der Cover-Michael gesungen und getanzt haben, war es doch mitreißend. Optisch war die Ähnlichkeit eher durch die Kleidung gegeben und auch die Stimme war schon anders als die von Michael Jackson, aber nichtsdestotrotz sehr gut gesungen und gespielt. Die Band auf der Bühne hat klasse gespielt und soll hier wirklich nicht nur am Rande erwähnt werden.
Bei Thriller habe ich echt über das Bühnenbild gestaunt. Echt cool! Hat mir insgesamt alles sehr gut gefallen. Keine Tränen vor Begeisterung oder Rührung in den Augen, aber sehr zufrieden auch angesichts des nicht ganz günstigen Preises. Sehr gute Vorstellung, sehr gutes Musical. Drei Stunden perfekte Unterhaltung – trotz sehr enger und unbequemer Sitze.

