Ich finde die Forderung nach OSS Entwicklung als gemeinnützig einzustufen ja interessant. Aber wie wir abgrenzen, welche OSS denn begünstigungswürdig im Sinne des §52 AO sein sollen ist echt nicht so easy.

Also ich würde es allen Leuten gönnen, die in ihrer Freizeit offene Software bauen und pflegen. Allerdings finde ich das pauschal so für Organisationen schwierig. Aber es wäre auch kompliziert jedes Tool und seine Dependencies auf §52 Erwägungsgründe zu prüfen.

@Lilith hatte das damals mit verhandelt, wir waren ein gutes Stück weit gekommen, Lindner hat die ganze Reform der Abgabenordnung aber nicht mehr mitgetragen. Es wäre einfach echt an der Zeit zu honorieren, dass es digitales Ehrenamt gibt und es könnten Stiftungen für Pflege von FOSS wie eine Art Dach gegründet werden, der Paritätische Wohlfahrtsverband ist ja auch ne Art Dachorga für viele kleine Orgas. Der CRA bietet da Möglichkeiten der Unterscheidung, wann Gemeinnützigkeit Sinn macht.
@Lilith
https://www.sit.fraunhofer.de/fileadmin/dokumente/studien_und_technical_reports/CRA_EU-Cyber-Resilience-Act_Whitepaper.pdf
Ab Seite 12, den Punkt zu Open Source fand ich damals ganz hilfreich, Gemeinnützigkeit könnte sich dann relativ einfach genau an diesen Kriterien orientieren.
@Lilith ist ja leider noch nicht durch, E-Sports hingegen schon, da war die Lobby halt so richtig laut und aktiv. Glaube aber, die Chancen stehen gerade nicht schlecht. In der ganzen Souveränitätsdebatte, bei der ich manchmal Fragezeichen habe, wäre das jedenfalls mal was Positives, was aus der ganzen Diskussion abfallen könnte.