Ich finde die Forderung nach OSS Entwicklung als gemeinnützig einzustufen ja interessant. Aber wie wir abgrenzen, welche OSS denn begünstigungswürdig im Sinne des §52 AO sein sollen ist echt nicht so easy.

Also ich würde es allen Leuten gönnen, die in ihrer Freizeit offene Software bauen und pflegen. Allerdings finde ich das pauschal so für Organisationen schwierig. Aber es wäre auch kompliziert jedes Tool und seine Dependencies auf §52 Erwägungsgründe zu prüfen.

@Lilith Dafür könnten ja Foundations (insbesondere Eclipse Foundation, als in Europa sitzende Entität) irgendeine Rolle einnehmen. IANAL, aber ich weiß dass die Foundations hier konstruktiv dabei wären.
@anotherdaniel Ja das ist mir bewusst, aber sind OSS-Karnickelzüchtervereine wirklich die Lösung? 🤣
@Lilith Naja. Sie sind besser als keine Organisation, vgl. Gewerkschaften.
Wir können nicht alle möglichen (guten) Dinge fordern und spinnen, und gleichzeitig brauchbare Helfende ignorieren.
Bzw wir können das - aber wir sollten es vielleicht nicht…

@Lilith @anotherdaniel Ich würde hier ansetzen. Der Gewerkschaftsbegriff für die politische Argumentation wirkt, da er Gründe klar macht sowie die Motivation.

Ein Verein auf überstaatlicher Ebene sowie in den Staat getragen kann das Vehikel sein. Man muss halt nehmen, was man hat und damit weiter wirken.

Gleichzeitig in Europa und auf staatlicher Ebene starten und dann politisch wirksam werden - wäre doch die Lösung, oder?

Wie könnte man sowas starten?

@kniffo @Lilith Keine echte Ahnung… Politik ist nicht meins, dafür bin ich zu unkompliziert.

Ich habe mal den director der EF angefragt bzgl des Gedankens, mal sehen was da kommt…