Kampf um digitale Souveränität: Experten fordern Gratis-OpenDesk für Unis

Hochschul-IT-Vertreter warnen vor Abhängigkeit von US-Software und verlangen vom Bund kostenlose Lizenzen für die heimische Open-Source-Alternative OpenDesk.

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Expertenforderung: OpenDesk sollte für Unis gratis sein

Hochschul-IT-Vertreter warnen vor Abhängigkeit von US-Software und verlangen vom Bund kostenlose Lizenzen für die heimische Open-Source-Alternative OpenDesk.

heise online
@heiseonline lizenz wtf?
@lgehr
Gibt eine community edition und eine enterprise edition, letztere braucht für einige Komponenten Lizenzen.
@heiseonline

@heiseonline @lgehr das sind hauptsächlich Betriebskosten. Unis können den Kram auch in ihrem Rechenzentrum laufen lassen.

Will man Support für die Software muss man aber auch Support kaufen. Man kann das entweder via OpenDesk machen oder sich die Komponenten selber aufbauen (das kostet auch). Nextcloud und Open-Xchange haben das Modelle auf Basis von Nutzerzahlen.

OSS muss nicht kostenlos sein. Irgendwenn muss man auch da bezahlen.

@prefec2 oder man baut selber Kompetenzen zum Betrieb solcher Infrastrukture auf. Da wäre eine absolute Win-Win Situation. Unis könnte auch Wissenschaftliche Mitarbeiter erlauben innerhalb der Arbeitszeit an solchen Projekten mitzuarbeiten, so wie es Google in der guten alten Zeit gemacht hat. @heiseonline @lgehr
@heiseonline @lgehr @bjoern klar kann man. Es gibt aber zwei Hürden dafür. Erstens, sind Rechenzentren meistens personell nicht so gut aufgestellt, dass sie neben dem ganze wissenschaftlichen Computing auch noch Office Support und Betrieb leisten können. Man kann natürlich OpenDesk oder die einzelnen Services selber aufsetzen. Manche Unis haben das ja auch z.T. Will man aber Support für Nextcloud oder Open-Xchange, muss man den auch einkaufen. Den auch noch zu leisten wäre auch übertrieben. 1/2

@heiseonline @lgehr @bjoern Zweitens, kann man idR. schlecht auf wissenschaftliche Mitarbeiter zurückgreifen. Die sind mehrheitlich auf Dritt-Mittel-Projekten angestellt und müssen dafür arbeiten und die wenigen auf Landesstellen promovieren entweder oder sind auf den wenigen Landesstellen mit Lehre betraut.

2/2

@heiseonline hat der deutsche Steuerzahler das nicht durch seine Steuern bezahlt? Sollte dann nicht jeder so ne Lizenz kriegen?

@heiseonline @EricGeneric du kannst die Community Edition ohne Lizenzen oder Subskriptionen haben. Die anderen Optionen sind mit Kosten verbunden.

https://www.opendesk.eu/de/betriebsmodelle

Betriebsmodelle

Finden Sie das passende openDesk-Betriebsmodell: Community-Edition, Enterprise-Lösung im Rechenzentrum oder als sichere SaaS-Variante.

openDesk
@heiseonline es ist open source, damit hat doch bereits jeder eine Lizenz?!
@heiseonline @FaySmash Kannst du auch machen. Siehe Community Edition. Aber vielleicht will man ja auch Support und Betrieb?
@heiseonline
Ggf. wäre eine reduzierte Gebühr auch ein Weg.
Microsoft hat ja auch den Vorteil, dass die immensen Gewinne kaum oder niedrig in entsprechenden Ländern wie Irland versteuert werden. Aber da scheint man im Hinblick auf eine faire Besteuerung seitens der EU nicht aktiv werden zu wollen.
Sehr schade!
@61hein Microsoft diese Geschenke zu verbieten wäre auch eine Möglichkeit. Wenn MS solche Produkte ganz normal bepreisen müsste sähe die Sache anders aus. @heiseonline
@heiseonline der Tröt ist etwas verfälschend. Die Lizenz ist natürlich gratis, weil eben Open Source. Was die Leute fordern, ist ein gratis-Betrieb. Denn der kostet natürlich, wenn man es nicht - wie Microsoft - unter Preis anbietet, um Konkurrenz auszuschalten.
@heiseonline Ja, das sollte wirklich für Unis kostenlos sein. Das würde so einen Boost für die Software geben. Ich würde das sehr begrüßen.

@heiseonline
Wieso entstehen denn so hohe Infrastrukturkosten? Nur für den Download kann"s ja wohl nicht sein.
Würde es da nicht reichen, nur die Cloudfunktionen kostenpflichtig zu machen und lokale Installationen allgemein kostenlos zuzulassen (auch für Studis)?

Sowas gibt's in Form von LibreOffice und Co ja sogar schon.

@heiseonline
Die HsH gibt einen sechsstelligen Betrag für Microslop pro Jahr aus.
Die brauchen kein Geld, denen muss nicht gesetzeskonforme Software einfach verboten werden.