Es sind nur noch wenige Wochen bis zur Landtagswahl. Deswegen möchten wir euch peu à peu unser Wahlprogramm vorstellen. Wir beginnen mit dem Kapitel Klimagerechtigkeit, denn ohne einen intakten Planeten ist alles andere hinfällig:

Vom Klimawandel sind diejenigen am stärksten betroffen, die am wenigsten dazu beigetragen haben: Bürger*innen mit geringem Einkommen und Menschen im globalen Süden. Gleichzeitig belasten die reichsten Menschen unser Klima am stärksten. Wir finden diejenigen, die schon jetzt Schwierigkeiten haben, sich ein gutes Leben leisten zu können, dürfen nicht zusätzlich belastet werden. Wir möchten durch unsere Politik den Reichtum unseres Landes gerechter verteilen.

Um die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen fordern wir Klimaneutralität bereits im Jahr 2035 sowie eine jährlich Überprüfung der Zielerreichung. Die Reduktion von Treibhausgasen soll linear erfolgen.

Zur Erreichung dieses Ziels setzen wir uns im Bundesrat für folgende drei Maßnahmen ein:

Eine CO2-Bepreisung mindestens in Höhe der CO2-Klimafolgekosten von aktuell etwa 200€ pro Tonne CO2-Äquivalent.
Um die dadurch höherer Preise auszugleichen fordern wir die Einführung eines jährlichen Klimagelds in Höhe von 400€, das die CO2-Emission von 2 Tonnen ausgleicht und an alle Einwohner.innen ausbezahlt wird.
Bindung von CO2 wird durch eine Rückholprämie vergütet. Sie kann von allen angefragt werden, die nachweislich CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre zurückholen, z.B. durch Flächen-Entsiegelung oder Renaturierung von Wäldern und Feuchtgebieten.

Ein Werbeverbot für klimaschädliche Produkte wie fossile Energien, Flugreisen, Autos mit Verbrennungsmotor oder Fleisch soll uns nicht zu weiterem Konsum verführen, der unserem Planeten und damit unserer Zukunft schadet.

Für besonders schädliche Treibhausgase wie Schwefelhexafluorid (SF6) soll ein flächendeckendes Monitoring eingerichtet werden, um Lecks zeitnah aufzudecken.

Zuguterletzt fordern wir mehr Mitsprache von Expert*innen sowie Bürger*innen in der Politik durch einen Klimarat aus Wissenschaftler*innen und durch Bürger*innenräte.

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