Aikos Ex-Partner verwanzt ihr Handy. Er kann sehen, was sie liest, was sie tippt, wo sie ist. Er lauert ihr immer wieder auf und verfolgt sie bis nach China. Dieser Fall zeigt, wie invasiv und bedrohlich frei verfügbare Spionage-Apps sind. https://netzpolitik.org/2026/digitales-stalking-er-wusste-immer-genau-wo-ich-war/
Digitales Stalking: „Er wusste immer genau, wo ich war“

Aikos Ex-Partner verwanzt ihr Handy. Er kann sehen, was sie liest, was sie tippt, wo sie ist. Er lauert ihr immer wieder auf und verfolgt sie bis nach China. Dieser Fall zeigt, wie invasiv und bedrohlich frei verfügbare Spionage-Apps sind.

netzpolitik.org

@netzpolitik_feed was für ein Horror - und unfassbar, wie ahnungslos die Polizei zwischenzeitlich reagiert hat, wahrscheinlich haben sie eine Frau nicht ernst nehmen wollen, sie als hysterisch abgetan 😬 ...

Ich wünsche Aiki, dass sie dieses Trauma verarbeiten und irgendwann wieder ohne Angst leben kann. Für den Schaden, den dieser Typ angerichtet hat, ist die Strafe zu gering.

@netzpolitik_feed Dafür gibt's Antivirus Software.
@netzpolitik_feed
"Die Bundesregierung will den Anbietern von Spionage-Apps vorschreiben, regelmäßig das Einverständnis der Geräte-Besitzer*innen einzuholen, so steht es im Koalitionsvertrag.
Das Justizministerium des Bundes schreibt auf Anfrage, die Umsetzung werde gerade geprüft, man stehe dazu mit dem Innen- und dem Digitalministerium in Kontakt. Allerdings sitzen die Anbieter der App nicht in DE, womöglich nicht in der EU. Es ist unklar, welche Auswirkungen ein deutscher Alleingang hätte."

@netzpolitik_feed

Am meisten erschüttert mich das: "Die Staatsanwaltschaft hat keine Anklage erhoben. Sie sah kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung."
Passend dazu die Inkompetenz der Polizei.

Wie sehr müssen Frauen erst zu Schaden kommen, damit die Strafverfolgung ein "öffentliches" Interesse sieht? Wird die Öffentlichkeit eigentlich jemals dazu befragt?

@netzpolitik_feed Mal für alle zum Mitschreiben: Sowas könnte JEDE App auf Deinem Smartphone tun! (Viele machen das und verkaufen Daten solcher Funktionen unter anderem an feindlich gesonnene Geheimdienste.)

Es gibt da einen App-Shop namens F-Droid, wo es Open Source Apps (für Android) gibt. Open Source Apps tun nur, wofür sie gemacht sind und falls nicht, kann es schnell herausgefunden und bewiesen werden.

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@netzpolitik_feed Kurz gedacht, das war ein Zitat von Söder. Solche Boomer Verbote sind sinnlos. Wer eine solche Straftat begeht, dem ist es egal, ob eine Software legal oder illegal ist. Die Verfügbarkeit schränken solche Verbote nicht ein.

Man könnte beispielsweise die Schwelle für Überwachung solcher Gefährder senken - Fußfessel und Bannmeile. Aber Software zu verbieten, wird kaum Täter abhalten oder Opfer schützen.