Letzte Woche war ich in Zürich an einer Dada-Veranstaltung zum 100 Jahre Jubiläum von Schrödingers Gleichungen. Aus der Einleitung der Veranstaltungs-Broschüre: "Dem 16-jährigen Abiturienten Max Planck wird 1874 abgeraten, Physik zu studieren. Es gebe nichts mehr zu entdecken. ..."

Die NZZ hat kürzlich einen interessanten Artikel zur Forschung in der Teilchenphysik publiziert, der in eine ähnliche Richtung geht: "Ist die Teilchenphysik tot, stirbt sie, oder ist sie einfach nur schwierig?"

https://www.nzz.ch/wissenschaft/ist-die-teilchenphysik-tot-oder-nur-schwierig-ld.1922174

Ich war 2012, als das Higgs-Boson am CERN gefunden und nachgewiesen wurde, ziemlich enttäuscht. Bis dahin hatte ich die Hoffnung, dass ...

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#Physik #Teilchenphysik #Wissenschaft #CERN #Quanten

Ist die Teilchenphysik tot oder nur schwierig?

Natalie Wolchover, Kolumnistin beim «Quanta Magazine», spricht mit Teilchenphysikern über die Krise ihres Fachgebiets.

Neue Zürcher Zeitung

... das Higgs-Boson ein Hirngespinst wäre, unerklärbar in den bekannten Kategorien der Physik, wie damals die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit als das letzte ungelöste physikalische Rätsel angeschaut wurde. Ein Rätsel, welches ja dann bekanntlich bei näherer (theoretischer) Betrachtung ganz neue Welten in der Physik aufgestossen hat (Quanten- und Relativitätstheorie).

Die Ansicht von Kaplan, dass in Zukunft die KI schneller und bessere physikalische Erkenntnisse und Theorien hervorbringen könne als menschliche Physiker*innen, halte ich für kompletten Bullshit. Die KI, so wie wir sie heute kennen, kann m.E. niemals schöpferisch tätig werden wie das beispielsweise bei Planck, Einstein, Heisenberg, Schrödinger der Fall war.

Falkowskis und Cesarottis Ansatz, zunächst mal mit theoretischen Überlegungen weiterzufahren, scheint mir da vielversprechnder als der Bau neuer grösserer Teilchenbeschleuniger (mehr vom gleichen ist nicht immer besser).

Das interessante ...

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... Buch des Physik-Aussenseiters Thomas Görnitz "Quantentheorie verstehen" scheint mir ein Anfang zu sein, in diese neuen Richtungen zu denken. Er sagt in seinem Buch explizit, mit der Entdeckung der drei stabilen Grundelemente Proton, Neutron und Elektron sei das Ende der Fahnenstange erreicht, neue Erkenntnisse durch das Erforschen immer kleinerer Strukturen zu erreichen. Alles, was noch kleiner scheint, wird nur wieder komplexer, ist durch die quantenmechanische Wellenstruktur eben nur scheinbar ein noch kleineres Teilchen, wirft mehr Fragen als Antworten auf.

Mit seiner grundlegend neuen Quantentheorie postuliert er Q-Bits, die sich nicht nur in überlagernde örtliche und energetische Quantenzustände unterteilen lassen, sondern gleichberechtigt daneben auch noch ...

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... informationelle Quantenzustände.

Interessanterweise werden auf seinem Wikipedia-Eintrag (https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_G%C3%B6rnitz) nur die esoterischen Spekulationen, die aus seiner mathematisch/physikalischen Theorie folgen, kritisiert, nicht die Mathematik selber. Die wird gar nicht erwähnt. Ich als Laie kann diese Mathematik natürlich nicht wirklich nachvollziehen.

Würde mich über eine spannende Diskussion hier freuen.

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Thomas Görnitz – Wikipedia