Ich möchte bitte niemals in ein katholisches Krankenhaus. Egal, um was es geht. Die stellen ja im Zweifel ihren Glauben über meine Gesundheit und meine Grundrechte als Patientin.

Und ja, wir brauchen hier bitte noch mehr Aufmerksamkeit bei dem Thema. Dieser "Teilerfolg" reicht mir persönlich nicht.

https://www.zeit.de/arbeit/2026-02/klinikum-lippstadt-schwangerschaftsabbrueche-verbot-joachim-volz-arbeitsgericht-hamm-praxis

#mybodymychoice #schwangerschaftsabbruch

Landesarbeitsgericht Hamm: Lippstädter Chefarzt erzielt Teilerfolg bei Schwangerschaftsabbrüchen

Das Klinikum Lippstadt darf Chefarzt Joachim Volz Schwangerschaftsabbrüche weiter verbieten, urteilt das Landesarbeitsgericht. Das gilt aber nicht in seiner Privatpraxis.

DIE ZEIT

Das Thema, das wisst ihr ja, geht auch bitte Männer was an, denn stellt euch mal vor, die Ärztin sagt "Sorry, die notwendige und unvermeidliche Operation führen wir erst durch, wenn du schon halb abnippelst und dein Leben wirklich akut gefährdet ist. Weil Gott."

Klingt absurd, aber es sind aus diesem Grund schon viele Frauen gestorben und sue sterben weiter in katholischen Krankenhäusern.

@Phantastopia

Der §218 gehört endlich mal vernünftig reformiert und nicht dieser Unsinn mit "Straftat die wir manchmal nicht verfolgen" - und vor allem gehört er so reformiert, daß auch keine Religionsgemeinschaften mehr reinquatschen können.

Wir tolerieren ja im gesamten Gesundheitswesen ja sonst auch nicht solche nichtmedizinischen Ideen.

Warte ja schon drauf, daß demnächst die Zeugen Jehovas Krankenhausbetreiber werden und dann gibt's dort halt keine Bluttransfusionen mehr. Pech wenn die Patient*innen ein wenig zuviel Blutverlust haben.

@Phantastopia @echopapa
Ich sehe and diesem Gesetz eigentlich nichts zu reformieren. Ich würde es ersatzlos streichen, weil es sich in einem Bereich bewegt, in dem es nichts gesetzlich zu regeln gibt. In den Bäuchen der halben Bevölkerung hat kein Gesetz etwas verloren.

@kleines_z @Phantastopia

das ist IMHO eine der einfachsten Optionen.