An die Menschen, die #Formulare basteln fürs Web...
Es gibt beim Standesamt bei der #Geschlechtsangabe:
männlich
weiblich
divers
keine Angabe

Gerade das letzte wird gern vergessen... Und ja, es ist nach #SBGG auch wählbar...

@KowalskiFlausn Warum benötigt es überhaupt eine Geschlechtsangabe?
@mago Damit man richtig angesprochen werden kann? Mit nem weiblichen gelesenen Vornamen bist du nicht automatisch Frau xyz (gilt für männlich gelesene Vornamen genau so!). Kai zB wird gern männlich gelesen, ist aber gender neutral. Herr xyz könnte dann falsch sein, weil sich eine Frau dahinter verbirgt oder gar eine nicht-binäre Person...
Als diverse non-binary Person wünsche ich gar keine Anrede!

@KowalskiFlausn

Kai Mustermann möchten sie die hier anwesende Person Patrick Mustermann heiraten.

Dann spart man sich doch alles?

@mago Beispiel, aus meinem Leben:
Weiblicher Vorname, genderfluid, meist transmaskulin. Ich will kein Mann sein, bin aber auch keine Frau.
Ich musste ne Behörde anschreiben oder einen Kundendienst. Keine Angabe für Geschlecht oder Anrede möglich. Aber Vor- und Nachname sowie Mail-Adresse müssen angegeben werden.
Ich:"Guten Tag, [Schilderung des Anliegens]. MfG [Nachname]"
Zurück kommt:"Sehr geehrte Frau [...]"

Du erkennst das Problem? Wäre eine Angabe Geschlecht oder noch besser Anrede möglich und die Angestellten müssen sich dran halten, würde ich nicht falsch angesprochen.

Das Standesamt ist übrigens nicht nur für Hochzeiten zuständig... Die dortige Geschlechtsangabe findet sich auch im Personalausweis (nicht gedruckt, im elektronischen Teil afaik...)