Mir wird derzeit wieder verstärkt geraten, mich in Sachen Barrierefreiheit & Inklusion nicht mehr zu engagieren, weil es eh nichts brächte & mich nur Zeit & Kraft koste.

Stimmt.

Und dann?

Probleme verschwinden nicht, wenn man sie ignoriert. Diskriminierung & Ableismus würden nur noch mehr zunehmen, blieben sie unwidersprochen.

Schweigen ist bequem, aber keine Lösung, sondern Teil des Problems.

Deshalb sollten viel mehr Leute laut werden & Betroffene nicht allein lassen.

#Ableismus

@AnyaKarl Bitte dranbleiben! Ich war im Sommer bei einer Verwaltungskonferenz bei einem Vortrag zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Der Raum war brechend voll! Keine Sitzplätze, viele standen. Viele fangen an zu verstehen, welche Konsequenzen etwa unreflektierte Einführung von Touchscreens bedeutet.
@JanOcz Danke, das klingt gut. Und Touchscreens sind in vielerlei Hinsicht so ein gutes Beispiel für das Gegenteil von Barrierefreiheit.

@AnyaKarl
@JanOcz

Vor allem sind manche Touchscreens so unübersichtlich, dass selbst eigentlich ansonsten fähige Personen Mühe haben, sich zurechtzufinden. Manchmal möchte ich sagen: Entweder macht eine gescheite UX/UI Idee hängt Gleichmaß eine Gebrauchsanweisung mit auf. Der eine Carrè four hat Selbstbedienungskassen mit Touchscreen. Aber die Benutzerführung ist einfach nur schrecklich und alles andere als selbsterklärend. Da stelle ich mich freiwillig lieber an die klassische Kasse