In der Tat eine militärstrategische Großleistung: Glasfaserkabel entlang der Schienen verbauen. So kann der Feind auf jeder Karte sehen, wo die Kabel verlaufen, und mit einem gezielten Schlag gleich zwei Infrastrukturen auf einmal unterbrechen. Zudem wurden auch gleich noch Exklusiv-Verträge mit Google und Microsoft geschlossen wurden, die irgendwie nach Netzneutralitätsverletzung müffeln.

https://www.derstandard.de/story/3000000307017/deutschland-verlegt-33000-kilometer-glasfasernetz-entlang-bahnschienen

Deutschland verlegt 33.000 Kilometer Glasfasernetz entlang Bahnschienen

Das private Highspeed-Netz soll die deutsche Infrastruktur gegen Angriffe absichern

DER STANDARD
@StefanMuenz Naja,war es nicht die Idee des Internets, um Ausfälle herumzurouten?Wenn wirklich an allen Schienen Glasfaser liegen und an allen Verbindungspunkten auch entsprechend sich Router befinden,dürfte ein solches Netz schon eine gewisse Resistenz gegen physikalische Attacken haben. Ich halte es auch für Unwahrscheinlich das man eigenständige Trassen dauerhaft geheimhalten könnte.Damit hätte man neben Strom,Bahn und Autobahnen noch eine weitere kritische Infrastr. die zu bewachen wäre.
@StefanMuenz Anstatt sich neue geheime Trassen zu suchen, erscheint es mir sinnvoller, neben oder auf so vielen bestehenden Trassen Glasfaser mitzulegen oder für die Öffentlichkeit mitzunutzen, das es einfach unrealistisch ist, alle Verbindungen zu durchbrechen. Also an Bahnen, an Gaspipelines , an Autobahnen, an Stromtrassen, ggf. Richtfunk und Satellit. und IP das machen zu lassen wofür IP geschaffen worden ist. Wenn das alles nicht reicht, haben wir üblere Probleme als kein Netz.
@c0t0d0s0 Ich finde es ja auch gar nicht verkehrt, die Schienen-Infrastruktur zu nutzen für solche Kabel. Ich finde es nur verwegen, das als militärisch tolle Lösung zu framen.
@StefanMuenz Naja, es gibt im Lichte der im Text ausdrücklich genannten Idee, auf der Schiene verlegbare Rechenzentren zu haben, schon militärisch Sinn, überall an den Schienen auch Glasfaser zu haben. Wirklich schade ist es, das es wahrscheinlich keine für 300 km/h zugelassenen Schleifleisten gibt, via denen man einen ICE an diese Leitung hängen könnte ;)
@c0t0d0s0 @StefanMuenz Ah. Ich fürchte, das kommt bei vielen nicht so an. Ich hatte mich zuerst auch sehr über den Post von dir gewundert, weil ich das Problem nicht sehe. Im Zusammenhang mit Dobrindts genereller "Strategie" kritische Infrastruktur zu sichern ist dieses Projekt dennoch sehr ironisch... das stimmt schon.