Mir wird derzeit wieder verstärkt geraten, mich in Sachen Barrierefreiheit & Inklusion nicht mehr zu engagieren, weil es eh nichts brächte & mich nur Zeit & Kraft koste.

Stimmt.

Und dann?

Probleme verschwinden nicht, wenn man sie ignoriert. Diskriminierung & Ableismus würden nur noch mehr zunehmen, blieben sie unwidersprochen.

Schweigen ist bequem, aber keine Lösung, sondern Teil des Problems.

Deshalb sollten viel mehr Leute laut werden & Betroffene nicht allein lassen.

#Ableismus

@AnyaKarl geht mir mit Veganismus genau so.
Als ich das Thema in einer Gruppe mal angesprochen habe hieß es ich solle das lassen.
Wenn ich Leute für das Thema begeistern wolle solle ich mir n Social Media Kanal dafür machen aber das im privaten raus lassen.

Hab noch nie jemanden in linken Kreisen gehört der gesagt hat Rassismus solle man erst mal sein lassen und die Leute nicht damit nerven.

Aber auf Barrierefreiheit achten oder seinen Konsum umstellen ist halt anstrengend 🤷

@lkwtelefon
Zustimmung von hier.

Da passt jetzt sehr gut, dass ich mich auch für Veganismus engagiere. Offensichtlich habe ich einen Hang zu Themen, mit denen man sich so richtig unbeliebt machen kann. Wenn schon Außenseiter, dann so richtig und mit Anlauf.

Wobei die negativen Reaktionen beim Veganismus nicht weniger erschreckend, aber oft deutlich aggressiver sind.
Der Grund liegt auf der Hand. Im ersten Fall müssten Privilegierte etwas zusätzlich tun, im zweiten aber Gewohntes eliminieren.

@AnyaKarl zudem ist es immer schwerer wenn man nicht betroffen ist (bin able bodied und kein Nutztier).
Wenn eine betroffene ein Thema anspricht dass die Leute nicht auf dem Schirm haben gibt es immer mehr Verständnis.
Keiner mag sagen "Doch, es ist gut & richtig dass wir dich ausbeuten. Das hat Tradition und ist gesund"