Es überrascht mich immer wieder, wenn Menschen, überrascht sind, dass sie etwas nicht wussten oder etwas dazu gelernt haben. Denn das setzt voraus, dass diese Menschen dachten, bereits alles zu wissen.

Diese Annahme ist mir sehr fremd, aber sie begegnet mir immer wieder. Für mich ist "Nicht-Wissen" der Ausgangspunkt und der "Normal"-Zustand. Ich weiß sehr wenig. Und ich kann immer zu allen Themen etwas lernen

Habt Ihr Gedanken dazu? Als Lehrende beschäftigt mich das immer wieder.

@sonjdol Mich überrascht meist eher der Moment/der Anlass als die Tatsache, also z.B. habe ich zu dem Zeitpunkt oder in dem Kontext nicht damit gerechnet. Also es ist eher ein "Ach guck, wie cool, dass so zu lernen!" als ein "Ach, da hatte ich wohl eine Wissenslücke!" weil die hat man ja nun wirklich überall.