Dieser Text schaffte es auf die Titelseite von @derStandard
Geschrieben von der stellvertretenden Chefredakteurin.

Da versuchen wir seit Jahren, durch medizinische Aufklärung ins kollektive Bewusstsein zu bringen, dass es nicht gut ist, wenn Leute krank in die Arbeit, in die Schule, in den Kindergarten gehen. Nein, der Glaube, dass Kinder krank sein müssten, um gesund zu bleiben, ist grundfalsch.

Durch viel Aufklärung und oft persönliche schlechte Krankheitserfahrungen hat sich bei vielen Lehrenden durchgesetzt, dass kranke Kinder ernst zunehmen sind. Zum Wohle der Kinder und zum Wohle der Lehrenden. Immerhin sind sie -noch vor den Gesundheitsberufen - die Berufsgruppe mit dem höchsten Anteil an #LongCovid und anderen postakuten Infektionssyndromen (PAIS).

Aber wenn die Kinder zu Hause halt zu mühsam sind...

@docjosiahboone

👍

Bin davon ab jedoch verwundert, dass die Dame wegen eines kranken Kindes im höheren Schulalter nach Hause eilt.

@derStandard

@proscience @derStandard
Und das der Jugendliche die Fähigkeit des Teekochens noch nicht erlernt hat.

@docjosiahboone

Genau das fand ich einen unauflösbaren Widerspruch zur Behauptung, ihr fehle das Florence-Nightingdale-Gen.

Auch dass das Kind nicht selbstständig Fiebermessen kann, erscheint mir recht unselbstständig,

Und ohne zu wissen, ob Reiz- oder produktiver Husten vorliegt würde ich auch keinen Hustensaft kaufen (falls überhaupt welchen).

@derStandard

@proscience @derStandard
Gut. Mittwochs gibt es immer ihre Kolumne, meist mit *witzigen* Texten über ihren Nachwuchs, die ich auf der Titelseite der größten Qualitätszeitung des Landes sowieso problematisch finde.

Der Text wird überspitzt sein. Als Kind würde ich mich trotzdem bei der Mama über die Bloßstellungen bedanken.