Die #Reform der #Grundsteuer war 2025 ein großes Thema – bundesweit und damit auch in #Mannheim. Hier haben rund 96.000 Haushalte im vergangenen Jahr neue Bescheide erhalten.

Nun liegt das offizielle Jahresergebnis vor: Der Stadt Mannheim ist mit ihren neuen Hebesätzen fast eine „Punktlandung“ gelungen. Damit hat die #Quadratestadt ihr Ziel der Aufkommensneutralität erreicht. Das bedeutet: Die Stadt hat fast die gleiche Summe an Grundsteuer eingenommen wie im Vorjahr. Konkret ist es sogar minimal weniger (- 1,3 Prozent).

Insgesamt beliefen sich die Erträge aus der Grundsteuer auf rund 74 Millionen Euro. Mehr als die Hälfte aller Eigentümerinnen und Eigentümer in Mannheim zahlen weniger Grundsteuer als zuvor.

Die Grundsteuer ist nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts neu geregelt worden. Das Land Baden-Württemberg hat dabei festgelegt, dass sich die Basis der neuen Grundsteuer aus dem Bodenrichtwert und der Grundstücksgröße berechnet. Der Wert der auf dem Grundstück stehenden Gebäude sind im Gegensatz zum alten Grundsteuerrecht nicht mehr relevant.

Für Kommunen ist die Grundsteuer eine der wichtigsten Einnahmequellen. Mit ihr werden wichtige öffentliche Leistungen finanziert. Die Gelder fließen unter anderem in die Infrastruktur, in Soziales sowie in Bildungs- und Kultureinrichtungen.

@mannheim Wie macht es irgendeinen Sinn, in Zeiten klammer Kassen ausgerechnet wohlhabendere Bevölkerungsschichten zu entlasten? 🤔 Andere Kommunen rufen höhere Hebesätz auf, wie bspw Hamburg, Stuttgart, Köln, Bremen, ...
#Mannheim #Sparhaushalt
@mannheim @bdm ich glaube, dass das mit dem Hebesatz nicht si einfach ist, weil die Grundsteuer über die Nebenkosten umgelegt wird und so jede/r Grundsteuer bezahlt. OK, wohlhabende gönnen sich meistens mehr Wohnfläche als weniger reiche, so existiert eine gewisse Progression, dennoch bedeutet ein Anstieg des Hebesatz es ohne anderweitigen Ausgleich weitere Einschnitte gerade für die bedürftigsten.
@schwakoviak Vorsicht Scheindebatte ☝️
Vermutlich ist jede Teuerung im ÖPNV, Krankenkassenzusatzbeitrag, bei Lebensmitteln, Heizkosten, Wartung von Feuermeldern durch externe Gelddruckmaschinen wie ista und co uvm deutlich höher, als eine mäßige Anhebung des Hebesatzes der Grundsteuer, welche auf Mieter*innen umgelegt wird.