Es wird sich zu wenig über den Vorschlag "Streichung der Unfallversicherung für Unfälle auf dem Arbeitsweg" aufgeregt.
#CDU_Shit_Show #sozialabbau

@sg42 gar nicht aufregen. Brief an die Abgeordneten, und ansonsten in Gesprächen lediglichauf die "da wird ein Stöckchen hingehalten, um von was abzulenken oder einen abstumpfen zu lassen"-Taktik hinweisen.

Spart Kräfte und die Energie ist gut angelegt.

@Aubrieta Ich glaube, es ist wichtig, dass es auch öffentlichen Protest gibt. Das dient dazu, den Raum der Diskussion zu vergrößern, so dass dann die Einschnitte, die tatsächlich kommen, gar nicht mehr so schlimm aussehen. Also muss die Empörung immer groß sein, sonst machen sie das tatsächlich.

@sg42 mit "Das" meinst du die "Vorschläge", analog zu der overton-fenster-Strategie?
Empörung ist mir zu emotional angefasst und bietet damit meiner Meinung nach die Angriffsfläche des tone policing. Außer ausschließlich Männer empören sich^^.

Da fehlt mir die Wirksamkeit einer meinungslenkenden Empörungswelle.
Ein Schulterzucken mit "ist Quatsch und bringt keinen 10.000 Menschen was" bringt da im direkten Kontakt mit Menschen glaube ich mehr. Und dazu eben eine Meinungsäußerung gegenüber den Entscheidern.

Und da meine ich nicht die cxUler*innen als empfängliche Gegenüber (ich schreib denen trotzdem) sondern die, die das nicht voller Überzeugung mittragen würden wie in dem Fall SPDler*innen.

Ich sehs eher so:
https://fed.brid.gy/r/https://bsky.app/profile/did:plc:q2dzw5nec5wmqdig5qq7ilt6/post/3mdvl7we3j223

Teresa Bücker (@teresabuecker.bsky.social)

Es ist so deprimierend, wie die Masse der destruktiven, undurchdachten Vorschläge aus der Union das allgemeine Debattenniveau in den Keller ziehen, weil der überwiegende Umgang damit ist, auf diese zu reagieren und sie inhaltlich zu widerlegen. Der Umgang damit braucht eine völlig andere Ebene.

Bluesky Social
@Aubrieta Aber: Was, wenn sich tatsächlich kaum jemand über solche Vorschläge aufregt? Ich geb dir Recht, wenn es um Ablenkungsmanöver geht, aber hier geht es ja darum, eine Reform des Sozialstaats vorzubereiten. Wenn sich nun selbst an derart absichtlich extremen Vorschlägen kein emotionaler Protest entzündet, dann wird ja die Maximalforderung umgesetzt. In dem Fall muss schon dagegengehalten werden.

@sg42 du meinst mit "nicht aufregen", dass Leute dem tatsächlich neutral gegenüber stehen? Oder meinst du die projizierte vermeintliche Akzeptanz, weil es keine aktive Meinungsäußerung dazu gibt, was dann als Zustimmung interpretiert werden könnte?

Der Wirtschaftsrat der CDU ist für mich wie der Bund der Steuerzahler und das INSM. Jemand an der Seitenlinie, der Lobbyismus betreibt. Und denen Aufmerksamkeit zu schenken und dadurch deren Position als relevant zu legitimieren finde ich nicht zielführend. Das macht Sinn, wenn es um ein anderes Spiel geht. Bei Aufmerksamkeitsökonomie ist den Fokus auf ein Thema verweigern mMn der zielführende Weg.

Du schriebst quasi, dass die Maximalforderung umgesetzt würde, wenn es keinen emotionalen Protest gäbe. Dafür bräuchten sie eine Mehrheit.

@sg42 Es macht für mich einen Unterschied wer der Adressat der Empörung sein soll.
Will ich meine Umgebung sensibilisieren oder soll "die Politik" mitbekommen, was die Bevölkerung von einer Idee denkt?

Du hast Recht, dass vermehrt Testballons gestartet werden als reguläres Tool des Politikbetriebs. Und dann die Reaktion abgewartet wird, um einschätzen zu können "ob die Leute schon so weit sind".

Grenzkontrollen wurden nicht abgesagt trotz, in meiner Wahrnehmung, großem Protest.

Ich denke die Zeit der Testballons ist vorbei. Jetzt wird gemacht bis Gerichte Aktivitäten stoppen.

Denn bei der Empörung geht es mir auch noch um einen anderen Aspekt: Sie kann Scheinriesen erschaffen. Siehe das Thema "Migration" zur BTW. Oder die #grAfD die viel zu viele Themen (ge)setzt (hat).