Bezüglich des Empfangs von Sprachnachrichten war mir schon immer klar, wieso ich sie hasse. Zum Lesen brauche ich nur meine Augen und bin 10x schneller als beim Zuhören. In der Öffentlichkeit muss ich vorher Kopfhörer rauskramen und aufsetzen oder mir das Phone albern ans Ohr halten. Alles daran ist gegenüber einer (meinetwillen dann eben diktierten) Textnachricht eine Zumutung. (1/2)
Aber jetzt habe ich mal nachgedacht, wieso ich es auch hasse, Sprachnachrichten zu senden. Ich feile an fast allen Texten nach dem ersten Verfassen herum, das gilt für Mails und Postings wie für Messages. Die erste Version ist IMMER unzulänglich, sie braucht Präzisierung, Klarheit, schöne Formulierungen, passende Wörter. Mit einer Sprachnachricht (deren Eingabe zudem indiskret mitgehört würde) verschickte ich quasi den ersten schlampigen Draft meiner Botschaft. Für mich inakzeptabel. (2/2)

es ist 2026 und die geraete, die zum absenden von sprachnachrichten genutzt werden, verfuegen ueber eine diktatfunktion!

macht eure faulheit nicht zu meinem problem, bitte

@frobnic Was fehlt, ist die Möglichkeit, sich eine erhaltene Sprachnachricht verschriftlichen lassen zu können. Ähnlich der Diktatfunktion.

bei WhatsApp geht es mit laenglich draufdruecken und "Transcribe", ansonsten geht es nur sehr unstaendlich ueber Gemini (Android)

*aber* ich muss dafuer etwas aktiv tun, und die benachrichtigung sagt mir nicht, worum es geht

ich habe eh schon ein aufmerksamkeitsproblem, und solche huerden machen nix besser

@violinista @frobnic das kann "Beeper" in der Pro Version. Beeper kombiniert viele Messenger in einer App. Lohnt sich. Und das transkribieren ist echt praktisch 😀