Dort, wo in Europa 30 das Regeltempo ist, stellt man einen deutlichen Rückgang der Zahl der Verkehrstoten und -verletzten fest, bei kaum messbaren Zeitverlusten für die Autofahrer. Weitere positive Folgen: der CO₂-Ausstoß im Verkehr in den Städten nimmt durch Verlagerung auf ÖPNV, Fahrrad und das Zu-Fuß-Gehen ab, und die Kosten für die Straßeninfrastruktur und deren Erneuerung sinken. 🚲💚 #Verkehrswende
https://www.fr.de/politik/trotz-40-jahren-forschung-helmut-holzapfel-kritisiert-die-autopolitik-94120564.html
Mobilitätsforscher Helmut Holzapfel: „Die Fortschreibung der Verkehrstrends führt in ein ökologisches Desaster“

Der Verkehrsforscher fordert ein radikales Umdenken in der Mobilität. Seine Vision für 2050 setzt auf weniger Straßen und mehr Lebensqualität.

Und wahrscheinlich dürfte die Verlagerung nicht mal passieren, weil es für den Autoverkehr schlechter würde - das dürfte doch eher marginal und nicht spürbar sein, außer vielleicht in manch gekränktem Ego nicht mehr rasen zu dürfen - sondern weil alle anderen Verkehrsarten deutlich profitieren: durch höhere Sicherheit, mehr Komfort und flüssigeren Verkehr insgesamt. Einfach weil die negativen Einflüsse des Autoverkehrs reduziert werden. Eigentlich Win-Win - wären da nicht die fragilen Männeregos

@joerg_spengler

Wer einmal in Helsinki war, weiß auch wie schön es sich anfühlt mit 30 km/h - als Fußgänger:in und als Autofahrer:in.