Mal im Ernst, liebes #FediLZ, liebe Physiker*innen da draußen. Das muss doch hier unter (3) heißen "Der Magnet beginnt sich *um eine* Drahtspule zu drehen" (die dann einen Eisenkern haben kann). Nicht "in einer Drahtspule". Da hat doch der Lehrer vom #Kind (9) einen Bock geschossen, oder?

Kind weinte bitterlich, weil es sich für zu doof hielt, die Sache zu verstehen.

EDIT: Ist gelöst, danke!

Grundschule, 4. Klasse

@fortyeight Wenn die Drahtspule um einen Eisenkern gewickelt ist, kann sich da kein Magnet drin drehen. Kann ja nicht beides denselben Raum einnehmen.

Also muss der Magnet außen an der Spule vorbeigeführt werden.

@marco_m_aus_f naja eben genau. So wie es da steht, ergibt es keinen Sinn... Schön wäre eine Bestätigung von jmd, der*die in der Materie zu Hause ist.

@fortyeight Das liest sich als wären zwei Modelle durcheinander geraten:

Einmal eine gerade Spule die um einen Eisenkern gewickelt ist, wo man einen Magnetstab dran vorbeiführt.

Und dann noch eine ringförmige gebogene Spule. Und im Zentrum des Ringes (nicht der Spule) dreht sich ein T-Anker.

Beim Generator ist vermutlich zweiteres gemeint.

@fortyeight

Geht beides. Gibt Innen- und Außenläufer:
Hier ein Motor. Aber ein Motor ist ja nur ein unter Strom gesetzter Generator.

@RonRevog Danke, lieber Ron! Auch an @stefan_hessbrueggen ❣️
@RonRevog @fortyeight
Aber auf keinem der beiden Bilder dreht sich ein Magnet in einer Drahtspule. Selbst bei der Variante mit den Spulen im Stator, sind es doch mehrere Spulen in dessen (gemeinsamen) Mitte sich der Magnet dreht. Gibt es elektrische Maschinen, bei der sich der Magnet in einer Spule dreht?
@IchMeine @RonRevog Ja, die Frage hab ich mir auch gestellt
@tiassi

@fortyeight @IchMeine @tiassi

Ich finde "Drahtspule" an dieser Stelle auch nicht so 100%-ig. Das in der Skizze käme "in einer Drahtspule" noch am nächsten.
"Induktionsspule" passt vielleicht eher.

@fortyeight ein halber Bock: wenn ich Wikipedia richtig verstehe, gibt es beide Konstruktionsformen. Form 1: "Im Inneren des Generators wird der Rotor (auch Läufer genannt) gegenüber dem feststehenden Stator-Gehäuse (auch Ständer genannt) gedreht. Durch das vom Rotor mit einem Dauermagneten oder einem Elektromagneten (Feldspule oder Erregerwicklung genannt) erzeugte, umlaufende magnetische Gleichfeld wird in den Leitern oder Leiterwicklungen des Stators ... elektrische Spannung induziert. 1/
@fortyeight Physikalisch macht es keinen Unterschied, ob sich der Magnet in der Drahtspule dreht (z.B. Fahrraddynamo) oder um sie herum. Hauptsache sie bewegen sich gegeneinander und das Magnetfeld, das die Spule spürt ändert sich. Es ist die Änderung, die die (Induktions-)Spannung erzeugt.
@fortyeight Das ganze ist für irgendwie ein komischer Text. Unter anderem wird auch Zustand und Veränderung irgendwie vermixt (Magnet ist verbunden vs. beginnt sich nun zu drehen).
Aber ja, der Magnet befindet sich normalerweise in der Nähe von einer oder mehreren Drahtspulen (welche hier dann den Stator bilden. Magnet in Spule könnte auch gehen (dann aber ohne Eisenkern)?

@fortyeight Das erinnert mich an meine HiFi-Anlage in den 1990ern:

Da gab es spezielle Anschlüsse für den Plattenspieler je nachdem ob man ein Abtastsystem MM (moving magnet) oder MC (moving coil) verwendete. Beide Systeme waren in der Lage Strom zu produzieren, den der Verstärker entsprechend für die Lautsprecher aufbereitete.

@fortyeight
#FediLZ #BlueLZ #PhysikEdu

Nein, der Magnet kann sich auch im Innern einer Spule drehen. Das funktioniert schon, siehe hier:

https://www.youtube.com/watch?v=RmRtvR0Jpbs

Induktion: Drehender Magnet in Spule

YouTube

@fortyeight

Bei Kraftwerkgeneratoren ist der Rotor nicht permanenterregt, sondern auch selbst ein Elektromagnet (auch um die Blindleistung zu steuern), der sich in einer größeren Spule (Stator) dreht.

Um das Prinzip zu erklären, kann man aber auch ein Dauermagnet als Rotor nehmen und das wird bei kleineren Generatoren auch wirklich so gemacht, siehe z.B. ein Fahrraddynamo:

https://www.ddrmoped.de/forum/uploads/big/post-15-1328176067_big.jpg

Kurzum, im Prinzip und für 4. Klasse ist der Lückentext absolut in Ordnung.