Aha, die CDU möchte Recht auf Teilzeit abschaffen wegen, äh, Fachkräftemangel? Ich sachma so: die 50jährigen gutausgebildeten erfahrenen Fachkräfte im sehr weitgefassten IT- und Technologiesektor, die kündigen dann einfach bei Teilzeit- und Homeoffice-Einschränkungen. Und wie die Regierung das findet, ist ihnen scheissegal. Die machen sich selbstständig und arbeiten nach eigenem Gutdünken oder wie's mit der Familie gut passt. Und das funktioniert so wegen, genau: Fachkräftemangel

#DEPol

Und die Stichprobe ist klein, aber das sind hauptsächlich Männer, die reduzieren und Bedingungen stellen, weil sie sich sowohl um ihre Kinder als auch um ihre Eltern kümmern. Kümmern wollen. Und alleine das ist ziemlich super, so gesellschaftlich. Manches hat unsere Elterngeneration schon richtig gemacht, in dem Land, das es nicht mehr gibt
@CerstinMahlow Allerdings steht es AG ja immer frei, Teilzeit zu vereinbaren, wenn beide einverstanden sind. Es ging nur um das gesetzliche Recht auf Teilzeit (ist trotzdem daneben, die Begründung auch).

@CerstinMahlow jup. Hatte damals auch gekündigt und gewechselt weil Teilzeit nicht möglich war. Tut sich der Betrieb eben auch keinen Gefallen.

Häuslerenovierung ging quasi nahtlos in kranke Elternteile und Nachwuchs über. Und die Partnerin will ja auch nach der Elternzeit wieder einsteigen. Und kranke Elternteile führen dann auch mal zu Umzug, Wohnungsauflösung, Begleitung bei Arztbesuchen, Pflegeversicherungstrallala... Für all die meisten Sachen jemanden anzuheuern geht nicht bzw. kostet mehr als das selber zu machen wenns dann im Schnitt nur ein paar Stunden in der Woche sind. Aber eine minimale Menge Freizeit/Erholung von dem ganzen muss auch sein sonst gehts nicht lange gut.

@CerstinMahlow Na bitte, der markt regelt das ;-)
@mxp Und sonst der Arbeitsrechtler ;)

@CerstinMahlow

Es gibt keinen Fachkräftemangel.

@CerstinMahlow die Selbständigen zahlen dann auch nicht mehr in die gesetzliche Sozialversicherung ein(*), woran dann *checking notes* die Empfänger von Grundsicherung schuld sein werden.

*) Eine furchtbare Formulierung btw.
"Nein Opa, du hast nicht in eine gesetzliche Kasse 'eingezahlt', du hast die ganze Zeit die Rente von jemand anderem bezahlt und jetzt bezahlt jemand anders deine."

@uhrmann Genau. Immerhin gibt’s da ja Widerstand von allen möglichen Seiten. Ich würde mir einfach nur wünschen, dass irgendwelche Vorschläge erst rausgehauen werden, wenn das jemand mal ernsthaft durchgerechnet hat unterf Berücksichtigung der aktuellen Rechtslage und der Realität in betroffenen Bereichen. Das würde schon viel helfen
@CerstinMahlow Wäre interessant, wieviele sich wirklich selbständig machen würden. Einfach so dann für den ehemaligen AG weiterarbeiten, gilt ja schnell als Scheinselbständigkeit. Und dann kommen noch so Sachen wie Kranken- und Rentenversicherung dazu. Sonstige Abgaben, Steuern, usw..
@rinnerer Aus dem konkreten Freundeskreis gibt es bereits einige selbständige, teilweise seit Jahrzehnten, mit Kunden europaweit. Der im Moment mit seinem Arbeitgeber (bei Stuttgart) diskutiert, wird dann sicher nicht für den arbeiten, sondern direkt in Berlin, das Verhältnis wäre dann kaputt