@myrix @TheMorpheus Disclaimer: Ich arbeite in dem Laden.

Meine Sicht: Auf Dauer gibt es für Threema Private entweder eine Querfinanzierung über Threema Work/OnPrem oder Nutzende zahlen kostendeckend auf irgendeine Art und Weise.

Ersteres führt in Folge eher zu einer Depriorisierung von Privatkundenwünschen, wohingegen letzteres regelmässige Kosten bedeutet.

Es ist wichtig, dass diese (natürlich auch systemgeschuldete) Ökonomie verstanden wird.

@f09fa681 @myrix @TheMorpheus

Ich habe für alle meine 8 Familienmitglieder Threema gekauft, um mit ihnen auf dieser Plattform zu schreiben.Bei monatlichen/jährlichen Gebühren für alle kann ich das von meiner Familie nicht verlangen – bevor wir zahlen, hoste ich einen Matrix-Server. Denn dass kann dazu führen dass Privatkunden wegspringen. Und ohne sie, wieso sollte man auf Work setzen? Erst als Privatkunde, wenn Threema App gefällt und Vertrauen da ist, wird man Geschäftskunde.

@Voluspa @myrix @TheMorpheus Ein simples Abomodell für alle kann ich mir aus Datenschutz- und sparsamkeitsperspektive sowieso nicht vorstellen. Eher sowas wie ein Premiummodell für gewisse neue Features. Das ist dann zwar auch eine Querfinanzierung, aber eben eine von PrivatkundInnen für PrivatkundInnen.

Oder man kommt zum Schluss, dass die Querfinanzierung über Work/OnPrem die einzige richtige Wahl ist, aber betrachtet das als langfristigen strategischen Entscheid.

Ich wollte lediglich darauf hinweisen, welche Kräfteverhältnisse da bei welchen Finanzierungsmodellen herrschen. Es bleibt so, dass man bei einer Querfinanzierung mehr Anreize hat, die Prioritäten zu verschieben. Diese Ökonomie wollte ich verstanden wissen.

Ansonsten würde ich da jetzt mal abwarten und schauen, was passiert. Das dürfte eh die beste Strategie sein.

@f09fa681 @myrix @TheMorpheus

Das stimmt. Danke für deine Einschätzung. Abwarten und Tee trinken.