Da das Krankenhaus in #Flensburg ab 1. März 2026 von religiösen Fanatikern übernommen wird, haben schwangere Menschen in Flensburg keine Möglichkeit mehr einen #Schwangerschaftsabbruch in einer Klinik in ihrer Stadt vornehmen zu lassen. Das ist meiner Meinung nach eine Unverschämtheit. Hier geht es zu einer #Petition in der der Landtag Schleswig-Holsteins dazu aufgefordert wird, dafür zu sorgen das im Flensburger Krankenhaus weiterhin Abtreibungen vorgenommen werden dürfen.

#Selbstbestimmung #Abtreibung

landtag.ltsh.de/petitionen/fr-…

@montag
Ich schrieb gerade an den Landtag:
》Hallo, ich habe gerade die Petition "Für Schwangerschaftsabbrüche im Flensburger Krankenhaus" unterschrieben.
Die Mitzeichnung war nur möglich, wenn ich der Veröffentlichung meines Namens und meiner Adresse zustimme. Ich bin sicher, dass das so nicht zulässig ist. Gerne stehe ich mit meinem Namen für Freiheitsrechte ein*, doch die Veröffenrtlichung meiner Adressdaten in diesem Zusammenhang stellt bei einem solchen Thema m.E. eine unzuläsdige Gefährung meiner Person dar.
Ich bitte Sie hiermit, die Veröffentlichung der Adresse optional zu machen.
Der Veröffentlichung meiner gesamten Adressdaten widerspreche ich hiermit aus oben genannten Gründen.
Die Zeichnung der Petition darf dadurch nicht ungültig werden, weil das meine Rechte unzuläsdig einschränken würde.
Mit freundlichen Grüßen《
@EngelMichelmann @montag Jo, das haben sie nicht bedacht - dieser Fehler gefährdet alle Mitzeichner.
@dazzr Das ist doch Quatsch. Die Mehrheit der Deutschen ist für Abschaffung von Abtreibung als Straftat, aber wenn für ein paar Monate "Hans Petersen, Elmshorn" unter dieser Petition steht, dann ist er plötzlich gefährdet? @EngelMichelmann @montag
@MBrandtner @dazzr @montag Da das Thema in den letzten Jahren zunehmend von ultrarechten Kräften vereinnahmt wird, ist die Sorge m.E. berechtigt.

@EngelMichelmann @MBrandtner @montag
That!

Die Meinung der Mehrheit ist nicht mehr relevant, wenn sich ein einziger, radikaler Abtreibungsgegner die Mitzeichnerliste zieht und anfängt, Leute zu belästigen oder zu bedrohen. Auch Michael Brandtner kann das Risiko nicht abstellen, seine Argumentation ist Quatsch.

Das Vorgehen des Landtags ist ein Verstoß gegen das Gebot der Datensparsamkeit. Für die Handhabung der Petition ist es nicht ERFORDERLICH, dass Namen und Wohnorte der Mitzeichner ins Internet gestellt werden. Der Deutsche Bundestag bekommt exakt das mit seiner ePetitionsplattform hin - damit hat S-H keine Ausrede, den Fehler nicht abzustellen.

Ich habe dem Petitionsausschuss auch geschrieben, mal sehen, was die antworten.