Gerade in der BNN vom 20. Januar 2026 fotografiert. Die Studienergebnisse lassen sich vermutlich auch auf Erwachsene ausweiten. 👇🙈

#KI #chatgpt #fedilz

@kuketzblog Ja, das ist das Ergebnis was man bekommt, wenn man KI als Schule ignoriert und die Kids damit stumpf ihre Hausaufgaben machen.
Würde man KI sinnvoll in Unterricht und Hausaufgaben einbauen (KI als Lerncoach, zum kreativen Denken, Prompts besprechen und Antworten gemeinsam hinterfragen, …) nutzen, wäre das Ergebnis ein anderes.🤷🏼‍♀️
@goodthinkhunting @kuketzblog Genau so (KI Einbindung im Unterricht, begleitetes und reflektiertes Herangehen, usw.) wird es an vielen Schulen (einschließlich meiner) gemacht. Das Ergebnis bleibt das gleiche. Unbequeme Arbeiten und eigenständiges Denken werden abgegeben. Dabei bleiben insbesondere die Entwicklung von Lösungsstrategien (Problemlösekompetenz) OHNE Bildschirm und echte Eigenleistung auf der Strecke. Die Kreativität sinkt.
@[email protected] Ach kuck, ein GPTgeneriertes Profilbild! Das sieht aber sehr aus, als ob es ein derivatives Werk eines der Fotos ist, die ich in Wikipedia unter cc-by-sa-4.0-Lizenz veröffentlicht habe. Das macht dann 400¹ Euro. IBAN schicke ich per DM. ¹) Preis ermittelt per GPTbot. Kann in Einzelfällen um den Faktor 1000 zu gering sein.

@goodthinkhunting @kuketzblog so gerne ich selber auch KI als Sparringspartner einsetze, mir Code-Schnipsel schreiben und Auswertungen schreiben lasse: die Idee, wir könnten in der Interaktion mit der Maschine tatsächlich etwas lernen, läuft allen unseren Erkenntnissen darüber wie lernen funktioniert zuwider.

Damit meine ich natürlich nicht, dass es unmöglich ist, Erkenntnisse zu generieren (sehen wir mal großzügig über die Hallus hinweg). Nein, "Lernen" als dauerhafte "Veränderung des Verhaltens, Denkens oder Fühlens aufgrund von Erfahrung oder neu gewonnenen Einsichten und des Verständnisses verarbeiteter Wahrnehmung der Umwelt" (Def hier von Wikipedia; wiss. Def ähnlich) benötigt Wiederholung und Elaboration (d.h. tiefe Verarbeitung und Reflektion der Inhalte) und Verknüpfung mit bereits bestehenden Vorwissen.

Das passiert aber in der Interaktionit der Maschine nicht. Na klar, wir könnten bspw Lerntagebücher selber führen in denen wir aktiv verarbeiten was die Maschine uns gelehrt hat - aber gerade in der Schule dürfte dies eine weitere Hausaufgabe werden, die die KI erledigt.

LLMs sind für mich ein sehr großer Komfortgewinn, den ich nicht mehr missen möchte - aber meine Hypothese ist, dass das auch nur so ist, weil ich sie in Bereichen anwenden kann, in denen ich bereits ohne KI erworbenes Wissen und Fertigkeiten habe.

@timon @kuketzblog Der richtige Einsatz von LLMs entscheidet über den Lernerfolg.

„Die Schülerinnen und Schüler, die mit dem GPT-Tutor geübt hatten, schnitten sogar um 127 Prozent besser ab als die Kontrollgruppe.“

Zum echten Lernen brauchen wir persönliche Interaktion und Beziehung, eine richtige Einbindung von LLMs in den analogen Unterricht und das Erlangen von Wissen zum kritischen Hinterfragen sind dabei unersetzbar.

https://deutsches-schulportal.de/bildungsforschung/wann-ki-beim-lernen-hilft-und-wann-sie-schadet/

Bildungsforschung - Wann KI beim Lernen hilft – und wann sie schadet - Deutsches Schulportal

Wie oft nutzen Lehrkräfte KI? Und was bringen ChatGPT & Co. beim Lernen? Aktuelle Studien liefern Antworten.

Deutsches Schulportal

@goodthinkhunting @timon @kuketzblog Du kannst doch den Lernerfolg nicht daran messen, wie sie hinterher mit KI abschneiden. Das ist ein Zirkelschluss. Das hier ist wichtig:

"Ganz anders sahen allerdings die Ergebnisse in den hilfsmittelfreien Tests aus, die auf die Übungsphase folgten. Die Schülerinnen und Schüler, die zuvor mit dem einfachen GPT-System gearbeitet hatten, lagen in den Prüfungen um 17 Prozent hinter der Kontrollgruppe. Die GPT-Tutor-Gruppe hingegen lag mit der Kontrollgruppe gleich auf – hatte also durch die KI-Nutzung keinen Lernvorteil, aber auch keinen Nachteil."

Also: bestenfalls machst du mit KI nichts kaputt.

(Abgesehen davon sollte Lernen ein wechselseitiger Prozess sein und Erfolg nicht mit Menge an Wissen gleichgesetzt werden).

@skaphle Auch hier fehlte der entscheidende Schritt. Die gute Vorarbeit, die durch LLMs möglich ist, muss ins reale Lernen überführt werden. Sonst verpufft sie. Selbstverständlich wäre es effektiver, wenn Lehrkräfte diese Vorarbeit übernehmen könnten, aber dann bräuchten wir eine 1:1 Betreuung (wie beim LLM) und da sind wir leider sehr weit von weg.

@goodthinkhunting @skaphle Kannst du mir näher erläutern, was du damit meinst? Was meinst du mit "guter Vorarbeit"? Wie können LLMs da helfen? Wie gelingt der Transfer?

Also weil meine Position hab ich ja dargelegt, aber wenn es wirklich möglich sein sollte, die phänomenalen Ergebnisse der o.g. KI-Gruppen aus der Erarbeitungsphase dauerhaft zu verankern, sperre ich mich natürlich nicht dagegen. Das fände ich großartig.

@timon @skaphle Mache ich gerne. Gib mir ein paar Tage zum Zusammentippen, es ist nicht in einem Satz beantwortet.
@goodthinkhunting @skaphle jetzt spann uns nicht so auf die Folter ;)
@timon @skaphle Habe euch nicht vergessen… Es wird doch umfangreicher.🥴 Dafür wird es glaube ich richtig gut. Wollte schon längst mal aus allen Teilkonzepten, die ich in Schulen umgesetzt habe, einen Handlungsleitfaden schreiben. Aber ein paar Tage dauert es noch.
@goodthinkhunting @kuketzblog Sinnvoll wäre wahrscheinlich, wenn man's wie früher beim #Taschenrechner in der #Schule machen würde: Wir haben erst schriftliches und #Kopfrechnen gelernt, da war der Taschenrechner tabu. Erst wenn wir das laut Lehrplan konnten, ab Jahrgangsstufe x (weißt nicht mehr genau wann) konnte der Taschenrechner verwendet werden.
So sollte man wenigstens in der Schule erstmal selbst denken / recherchieren /Aufgaben lösen lernen und #KI erst einsetzen, wenn man das kann.