Wir müssen über die Vereinnahmung von Trauma und Betroffenen durch die Frauen-RECHTS-Bewegung, christlich-fundamentalistische Projekte sowie Teile der Lebenshilfeszene sprechen. Dort verschwimmen die Grenzen zwischen "Rettung", "Schutz" & "Therapie" und Politik nämlich seit Langem. ➡️ Thread! /1
@FundiWatch Oh ja! So ein wichtiges Thema! #RightsNotRescue ist schon lange ein Slogan der Sexworker-Rights-Bewegung, weil Sexarbeiter_innen traditionell entweder kriminalisiert oder viktimisiert/paternalisiert werden. Ihnen wird nicht geglaubt, daß sie selbstbestimmt (freiwillig) arbeiten, selbst wenn sie das als Aktivist_innen laut ansagen. Dadurch werden ihre legitimen Forderungen nach besseren Bedingungen negiert. Denn sie wissen ja nicht, was sie tun, weil sie eigentlich arme Opfer sind. 1/
@FundiWatch Das ist eine bewährte Taktik, um Frauen mundtod zu machen und ihnen ihre Selbstbestimmungsrechte zu nehmen, indem man ihnen ihre Selbstbestimmungsfähigkeiten, ihre Autonomie abspricht. Eine gute Hure ist nur eine, die willig in die Opferrolle schlüpft, die ihr solche Vereine zugestehen. Wer diese Rolle nicht spielen, sondern über Arbeits- und Menschenrechte, über Schutz vor sex. Gewalt sprechen möchte, wird kriminalisiert, ausgegrenzt, beschämt. #RightsNotRescue #SexworkerRights
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