Viele Politiker kritisieren Elon Musk und X als Plattform für Hass, Desinformation und Radikalisierung – und äußern diese Kritik ausgerechnet dort. Damit stabilisieren sie Reichweite, Relevanz und Geschäftsmodell genau jener Plattform, die sie angeblich ablehnen. Wer X nutzt, füttert den Algorithmus mit Aufmerksamkeit. Konsequente Kritik hieße: X verlassen und Kommunikation dorthin verlagern, wo Debatten nicht durch Empörung monetarisiert werden.

#fediverse #musk

https://www.kuketz-blog.de/warum-das-argument-man-muesse-in-sozialen-netzwerken-bleiben-um-opposition-zu-leisten-voelliger-unsinn-ist/

Warum das Argument, man müsse in sozialen Netzwerken bleiben, um Opposition zu leisten, völliger Unsinn ist

Der Mythos der »notwendigen Opposition« auf Plattformen wie X und TikTok ist eine Illusion: Auseinandersetzungen verstärken Desinformation und fördern das Geschäftsmodell.

Wer so handelt, macht sich zum nützlichen Statisten: Man empört sich über die Folgen, aber liefert weiter den Treibstoff. Das ist keine Notwendigkeit, das ist Bequemlichkeit – und am Ende Feigheit vor dem Reichweitenverlust. Wer X als demokratiegefährdend bezeichnet, kann dort nicht gleichzeitig „weiter informieren“. Das ist Legitimation durch Mitmachen.
@kuketzblog Außerdem: Reichweite in welchen Kreisen?
Vernünftige Menschen sind großteils längst raus aus X.
Übrig geblieben sind diejenigen, die Musks Ansichten teilen.
Wer wegen "Reichweite" auf X bleibt, der weiß genau wen er ansprechen will.
@ankoeln @kuketzblog Genau. Vernünftige Menschen sind dort seit langem weg und "arbeiten" vielleicht noch am Abschied von Meta.
@crash_bandicoot Das "vielleicht" ist da schon sehr "vielleicht".
Es ist ein schockierend, wie viele Linke (Individuen wie Gruppen) immer noch Instagram begeistert als einziges soziales Netzwerk nutzen.
Als ob das nicht jederzeit - vor allem unter Trump - genauso hart nach rechts kippen könnte wie Twitter.
@kuketzblog
@ankoeln @kuketzblog Das muss ja nicht erst irgendwohin kippen. Das Video in dem Zuckerberg und der restliche Pöbel mit Trump an einer Tafel sitzen und ihm reihum das Rektum dehnen, sollte reichen um Konseqenzen zu ziehen. Nicht von jetzt auf gleich, aber auch nicht einfach nichts tun. Ich persönlich hänge noch wg. einer lokalen Gruppe bei facebook und einer Gruppe bei WhatsApp. Dazu noch Kundenkontakte über WhatsApp. Letzteren werde ich in der ersten Jahreshäfte eine Alternative anbieten, für den Rest bleibt das Telefon. Die beiden ersteren sollten im Laufe des Jahres auch zu schaffen sein.

@crash_bandicoot Ein Unterschied zwischen Meta und X ist höchstens, dass Zuckerberg Trump eher aus Opportunismus in den Hintern zu kriechen scheint (genauso wie sich Meta zuvor auch aus reinem Opportunismus halbwegs "woke" gegeben haben), während Musk seine rechte Linie aus voller Überzeugung fährt.

Aber in der aktuellen Situation macht das praktisch natürlich nicht wirklich einen Unterschied, weshalb es so unsinnig ist, aus politischen Gründen von X zu Instagram zu wechseln.
@kuketzblog

@crash_bandicoot @ankoeln @kuketzblog So ganz am Rande: Kundenkontakte per WhatsApp sind imho immer heikel. Einfach wegen der DSGVO-Compliance. Da reicht ein unzufriedener, rachsüchtiger Kunde und es wird teuer.

Meine Empfehlung wäre da eine web-basierte Adhoc-Chat-Lösung. Bzw, ich würde so etwas mit der Matrix-Welt selbst aufsetzen. (z.B. @kundennummer.firmenname:matrixserver.org)

@M_E_ST @ankoeln @kuketzblog Auf so etwas in der Art wird es hinauslaufen.