Die @stadtaachen hat in der ersten Haushaltssitzung des Jahres einfach mal den kompletten Etat aller queeren Projekte ersatzlos gestrichen. Kein Jugendzentrum mehr, alle Mitarbeiter des Rainbow e.V. entlassen.

Nichts anderes habe ich von einem CDU geführten Stadtrat erwartet.

Ich würde ja sagen, man sollte miteinander ins Gespräch kommen. Aber da der Rainbow e.V. über die Streichung nicht mal informiert wurde, gehe ich nicht davon aus, dass man an Gesprächen interessiert ist.

Feiglinge.

@sashag @stadtaachen

Habe mir das mal angesehen und ein paar Menschen befragt.

Long story short: Der Topf im Haushalt wurde 2023 für 3 Jahre (23,24,25) beschlossen.

Keine der Parteien hat einen Antrag gestellt den Topf neu aufzulegen. Spannede Frage an mind. das Progressive Spektrum SPD, Grüne, VOLT, Die Linke, Up etc. wieso da niemandem aufgefallen ist.

Spannend imho auch wieso in der Verwaltung beim Ende eines Topfes nicht prüft wie Bedarf aussieht.

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@sashag @stadtaachen

Für jeden Posten im Haushalt sollte es eine Stelle in der Verwaltung geben das Ding verantwortet. Die entsprechende Stelle sollte dann auch gucken was die Implikationen sind wenn das ausfällt.

Ggf. war das im OB Büro aufgehängt und ist dann bei der Übergabe hinten runtergefallen.

Scheinbar haben es alle drei Stakeholdergruppen:
- Verwaltung,
- Kommunalpolitik und
- rainbow
vergeigt das im Blick zu haben.

Wieso rainbow so eskaliert erschließt sich mir nicht.

2/2

@sashag @stadtaachen

Leider auf Insta, aber abgeräumt:
https://www.instagram.com/rainbow_aachen/p/DTVPzXJis2j/

Wenn das so stimmt hat ehrlicherweise rainbow verpennt sich um seine Finanzierung zu kümmern und gerade mit unreflektiertem Draufhauen unnötig das Vertrauen in die Politik geschädigt.

In Aachen fährt die Queerflag beim fucking Karnevalsumzug am führenden Wagen mit und wenn es zu Antinazidemos kommt sind 4.000 Leute auf der Straße.

Die offene Eskalation ist imho vollkommen übertrieben gewesen.

Rainbow Aachen e.V. on Instagram: "Die gemeinsamen Gesprächen zwischen Rainbow e.V. und OB Michael Ziemons von Freitagabend und Samstagmorgen konnten einige Missverständnisse ausräumen und haben aufgezeigt, dass queere Themen in der Stadtverwaltung noch nicht ausreichend fest und mit klaren Zuständigkeiten verankert sind. Trotz des Bekenntnisses aller demokratischen Parteien, die Gelder weiter bereit stellen zu wollen, wurde so das seit 2023 bestehende Problem in der mittelfristigen Haushaltsplanung nicht rechtzeitig erkannt. Alle Beteiligten sind sich einig: Queere Arbeit braucht verlässliche Strukturen. Sowohl bei den Vereinen und Institutionen, als auch in der Verwaltung. Wenn es Leute gibt, die ein Thema dauerhaft im Blick haben, dann können solche Dinge nicht passieren. Auf Seiten der Stadt Aachen werden daher die Zuständigkeiten klar geregelt und es wird ein*e Queerbeauftrage*r benannt. Vereinbart wurde zudem: OB und Rainbow werden gemeinsam mit allen demokratischen Fraktionen Gespräche führen und nach Lösungen suchen. Allen ist es wichtig, gewachsene Strukturen dauerhaft zu erhalten und Planbarkeit herzustellen. Ziel sind langfristige Leistungsvereinbarungen. Gleichzeitig rufen wir zu Toleranz, Respekt und Miteinander auf und positionieren uns gegen Beleidigungen, Unterstellungen und Drohungen im Netz. Lasst uns das Miteinander suchen, nicht das Gegeneinander. Nur das passt zu uns und einer vielfältigen und bunten Stadt Aachen."

240 likes, 11 comments - rainbow_aachen on January 10, 2026: "Die gemeinsamen Gesprächen zwischen Rainbow e.V. und OB Michael Ziemons von Freitagabend und Samstagmorgen konnten einige Missverständnisse ausräumen und haben aufgezeigt, dass queere Themen in der Stadtverwaltung noch nicht ausreichend fest und mit klaren Zuständigkeiten verankert sind. Trotz des Bekenntnisses aller demokratischen Parteien, die Gelder weiter bereit stellen zu wollen, wurde so das seit 2023 bestehende Problem in der mittelfristigen Haushaltsplanung nicht rechtzeitig erkannt. Alle Beteiligten sind sich einig: Queere Arbeit braucht verlässliche Strukturen. Sowohl bei den Vereinen und Institutionen, als auch in der Verwaltung. Wenn es Leute gibt, die ein Thema dauerhaft im Blick haben, dann können solche Dinge nicht passieren. Auf Seiten der Stadt Aachen werden daher die Zuständigkeiten klar geregelt und es wird ein*e Queerbeauftrage*r benannt. Vereinbart wurde zudem: OB und Rainbow werden gemeinsam mit allen demokratischen Fraktionen Gespräche führen und nach Lösungen suchen. Allen ist es wichtig, gewachsene Strukturen dauerhaft zu erhalten und Planbarkeit herzustellen. Ziel sind langfristige Leistungsvereinbarungen. Gleichzeitig rufen wir zu Toleranz, Respekt und Miteinander auf und positionieren uns gegen Beleidigungen, Unterstellungen und Drohungen im Netz. Lasst uns das Miteinander suchen, nicht das Gegeneinander. Nur das passt zu uns und einer vielfältigen und bunten Stadt Aachen.".

Instagram

@sashag @stadtaachen

Und es geht ja augenscheinlich auch nicht um viel Geld.1/2 Stelle, 8h Stelle, Honorarkraft sind weniger als 100 k p.a.

Dafür geht auch ne Aachener CDU nicht in die Bütt.

((Nein ich bin kein CDUler, ja ich kenne den neu gewählten Öcher OB, der ist auch Freifunker, wir sind Bekannte keine Freunde, Aachen ist klein, mir ist unter Demokrat*innen wichtig, dass wir in der Sache streiten und nicht mit Angst spielen))

@sashag @stadtaachen

Das Statement ging bei Insta um 17 Uhr am Freitag online, siehe:
https://www.instagram.com/rainbow_aachen/p/DTVPzXJis2j/

rainbow hat nach eigener Aussage AM SELBEN ABEND mit dem OB gesprochen und das Ding NICHT abgeräumt.

Nach 19h erst halbgar, siehe:
https://www.instagram.com/rainbow_aachen/p/DTU75UiCmng/

Und dann 22h später endgültig, siehe:
https://www.instagram.com/rainbow_aachen/p/DTVPzXJis2j/

Mich würde mal die Seite von rainbow interessieren was sie dazu gebracht hat so zu eskalieren.

Rainbow Aachen e.V. on Instagram: "Die gemeinsamen Gesprächen zwischen Rainbow e.V. und OB Michael Ziemons von Freitagabend und Samstagmorgen konnten einige Missverständnisse ausräumen und haben aufgezeigt, dass queere Themen in der Stadtverwaltung noch nicht ausreichend fest und mit klaren Zuständigkeiten verankert sind. Trotz des Bekenntnisses aller demokratischen Parteien, die Gelder weiter bereit stellen zu wollen, wurde so das seit 2023 bestehende Problem in der mittelfristigen Haushaltsplanung nicht rechtzeitig erkannt. Alle Beteiligten sind sich einig: Queere Arbeit braucht verlässliche Strukturen. Sowohl bei den Vereinen und Institutionen, als auch in der Verwaltung. Wenn es Leute gibt, die ein Thema dauerhaft im Blick haben, dann können solche Dinge nicht passieren. Auf Seiten der Stadt Aachen werden daher die Zuständigkeiten klar geregelt und es wird ein*e Queerbeauftrage*r benannt. Vereinbart wurde zudem: OB und Rainbow werden gemeinsam mit allen demokratischen Fraktionen Gespräche führen und nach Lösungen suchen. Allen ist es wichtig, gewachsene Strukturen dauerhaft zu erhalten und Planbarkeit herzustellen. Ziel sind langfristige Leistungsvereinbarungen. Gleichzeitig rufen wir zu Toleranz, Respekt und Miteinander auf und positionieren uns gegen Beleidigungen, Unterstellungen und Drohungen im Netz. Lasst uns das Miteinander suchen, nicht das Gegeneinander. Nur das passt zu uns und einer vielfältigen und bunten Stadt Aachen."

240 likes, 11 comments - rainbow_aachen on January 10, 2026: "Die gemeinsamen Gesprächen zwischen Rainbow e.V. und OB Michael Ziemons von Freitagabend und Samstagmorgen konnten einige Missverständnisse ausräumen und haben aufgezeigt, dass queere Themen in der Stadtverwaltung noch nicht ausreichend fest und mit klaren Zuständigkeiten verankert sind. Trotz des Bekenntnisses aller demokratischen Parteien, die Gelder weiter bereit stellen zu wollen, wurde so das seit 2023 bestehende Problem in der mittelfristigen Haushaltsplanung nicht rechtzeitig erkannt. Alle Beteiligten sind sich einig: Queere Arbeit braucht verlässliche Strukturen. Sowohl bei den Vereinen und Institutionen, als auch in der Verwaltung. Wenn es Leute gibt, die ein Thema dauerhaft im Blick haben, dann können solche Dinge nicht passieren. Auf Seiten der Stadt Aachen werden daher die Zuständigkeiten klar geregelt und es wird ein*e Queerbeauftrage*r benannt. Vereinbart wurde zudem: OB und Rainbow werden gemeinsam mit allen demokratischen Fraktionen Gespräche führen und nach Lösungen suchen. Allen ist es wichtig, gewachsene Strukturen dauerhaft zu erhalten und Planbarkeit herzustellen. Ziel sind langfristige Leistungsvereinbarungen. Gleichzeitig rufen wir zu Toleranz, Respekt und Miteinander auf und positionieren uns gegen Beleidigungen, Unterstellungen und Drohungen im Netz. Lasst uns das Miteinander suchen, nicht das Gegeneinander. Nur das passt zu uns und einer vielfältigen und bunten Stadt Aachen.".

Instagram

@sashag @stadtaachen

AZ in der Berichterstattung ungewohnt ausgewogen, siehe:

https://www.aachener-zeitung.de/lokales/region-aachen/aachen/nach-wirbel-staedtische-mittel-fuer-queeres-leben-in-aachen-sollen-weiter-fliessen/122861990.html

afaik wird unterschlagen, dass die Queerbeauftragte für die Stadt Aachen iirc eine Grüne Forderung war.

Ob´s jetzt ne Beauftragte wird oder einfach nur ne Zuständigkeit sehen wir dann noch.

Und es ging in Summe um 115k p.a. für alle möglichen queeren Projekte.

Das ist nicht nichts, aber jetzt auch kein Betrag der politisch zum Brandsatz taugt.

@littledetritus @stadtaachen Ja, ich habs eben auch gelesen.