…and so it begins.
#dasJahrVomLinuxDesktop
@rstockm wenn du aus der Mac Welt kommst, sei nicht enttäuscht wie schlecht das Energiemanagement unter Linux funktioniert. Und Standby/Hibernate auf den ThinkPads. Ist meilenweit von macOS entfernt..
@rstockm Was mich total überrascht hat war, das ein Programm für freetv (internationalem) einfach so installiert war:
Hypnotix
@rstockm Du läutest offiziell das Jahr von Linux auf dem Desktop ein? 👍
Für mich ist Linux seit Jahren auf dem Desktop angekommen. Sobald ich 100%igen Ersatz für die iCloud Fotobibliothek (voraussichtlich Immich) und eine andere gute Quelle für Musikkäufe (Bandcamp alleine reicht mir leider nicht) etabliert habe, kann auch mein Mac mini weg 😮
@traumtheater @rstockm Ich kann @ente für Fotos empfehlen. Nicht ganz auf dem Bequemlichkeitsniveau der iCloud-Bibliothek aber erstaunlich nah dran.
@mhrz @rstockm @ente Da ich alles lokal hosten möchte scheint mir persönlich (laut https://kittmedia.com/2025/ente-vs-immich-ein-vergleich/) Immich die etwas bessere Wahl zu sein 😊
Ente vs. Immich – a comparison

Both Ente and Immich are tools to manage images and videos, and both come with a self-hosting option. So let’s compare them

KittMedia
@traumtheater @rstockm @ente das stimmt wahrscheinlich. Ich nutze tatsächlich die von @ente gehostete Variante.

@traumtheater @rstockm Qobuz ist nicht nur ein Streaming-Dienst, sondern hat auch einen Store. Allerdings habe ich keine Ahnung, wie umfassend dieser ist.

https://www.qobuz.com/de-de/discover

Qobuz - Musikstreaming in hoher Soundqualität (Germany)

Mehr als 100 Millionen Titel im Streaming in hoher Klangqualität. Qobuz ist zudem führender Hi-Res-Downloadshop.

Qobuz
@kowantures @rstockm Qobuz macht einen sehr guten Eindruck. Ich glaube der Downloadstore bietet für mic genug an. Aber die Preise sind ja mal saftig 😮
@rstockm hier auch… das 1. mal wieder linux nach 15 jahren.
Ich nehme an das ist #archbtw ? @msaehn @rstockm
@whitehotaru ja genau. ich hatte damals gute erfahrungen damit… mal schauen wie es heute ist:)
@rstockm Sehr gut. Und willkommen.
@rstockm
Toll!
Aber warum Mint? Ist doch langweilig ;-)
Nicht jeder steht auf Gentoo 🤪😉

@rstockm 💪💪💪

Bitte in der nächsten #Freakshow berichten.

#dasJahrVomLinuxDesktop

@rstockm nice! Mint ist wirklich ein sehr rundes System. Ich habe es auf mehrer Laptops draufgeschmissen und es lief dann einfach los, inklusive HP-Drucker. Ich habe für größere #digitalesouveranitat mein privat genutztes Arbeits-MacBook auch gegen einen @tuxedocomputers Laptop getauscht. Läuft.

@rstockm Und hier ein erstes Rabbithole (sonst wäre es ja nicht Linux)

  • Es ist ein Thinkpad und auf denen läuft die Hardware erstmal out-of-the-box. Ein optimales Linux erfordert aber hier und da Handarbeit und beispielsweise zum Akkumanagement gibt es ein spezialisiertes Tool zur Anpassung der Ladeschwellen. Das wäre zwecks Akkupflege sinnvoll.
  • Das Tool heißt tlp und muss vermutlich erstmal installiert werden. Vorzugsweise aus dem Mint-Quellen oder ansonsten entsprechend dieser Anleitung. Mint ist ein Ubuntu-Derivat, also nimmst du diesen Zweig der Anleitung.
  • Nun existiert die Config-Datei "/etc/tlp.conf", in der sich die Ladeschwellen festlegen lassen. Bearbeitet werden muss sie als Super-User und du findest ziemlich weit unten in der Datei die beiden Zeilen
    #START CHARGE THRESH BAT0=75
    #STOP CHARGE THRESH BAT0=80
    Durch entfernen des '#' aktivierst du diese Funktionen, als Startwert würde ich dann gleich etwas um 35% angeben.
  • Du musst den Dienst vermutlich noch mit dem Befehl "tlp start" in der Kommandozeile starten.
    Damit das zukünftig automatisch passiert, muss die Zeile möglicherweise noch irgendwo in den Autostarts - wo sind die bei Mint? - ausgeführt werden.
  • Soll irgendwann mal zwischendurch unabhängig vom Ladestand komplett voll geladen werden, dann hilft der Befehl "sudo tlp fullcharge BAT0" auf der Kommandozeile.
TLP - Optimize Linux Laptop Battery Life — TLP 1.9.1 documentation

@rstockm Oh, noch wach, na gut :smile:

  • Ich sehe gerne meine Akkustände, also installiere ich meist ein weiteres Tool, das mir deren Status direkt auf dem Desktop anzeigt.
    Das Tool heißt conky und läßt sich in jeder Hinsicht ziemlich ausladend konfigurieren.
  • Mir genügen die Basics, daher sieht es bei mir so aus: (Ladestand der Akkus, Belegung von Festplatte und RAM)
  • Wenn das von Interesse ist, schreibe ich gerne noch etwas zur Einrichtung.
Und schön die Willkommens-App durchgehen lieber "erst Nutzer" - hach welch ein Wortspiel 🙂
@rstockm Gilt eine Steammachine als Widerstand? :) . Mein Arbeits-Betriebssystem zu wechseln wird mir echt schwer fallen, gerade im Familienkontext. Wobei ich schon Lust hätte mal wieder die Grenzen mit Linux auszuloten

@rstockm
Super, mach ich seit 20 Jahren so. Mein Werdegang: KDE 4, Gnome 3, Mint, KDE 6. Nur, warum Mint? Ich hatte dir doch KDE wegen der Activies empfohlen. Nach der Funktion hattest du mal in der FS gefragt. Dinge gruppieren nach 'Themen'.

https://www.youtube.com/watch?v=qAI2NDJadDM

KDE Activities: How To

YouTube
@mahescho Ist ja erst mal für den kleinen. Habe Ubuntu parallel laufen.

@rstockm Eine überaus angenehme Funktion ist Funktion "Touchpad während des Schreibens deaktivieren".
Sie verhindert, dass während des Schreibens der Daumen ausversehen auf das Touchpad tippt und damit den Cursor an eine mehr oder weniger zufällige Position setzt. Sehr lästig bei Textverarbeitung!

Nicht alle Tastatur-Maus-Treiber bringen diese Funktion mit. Beispielsweise wurde bei mir zunächst der 'Cherry Wireless'-Treiber installiert, dem die Funktion fehlt. Nach Installation des 'Synaptics TouchPad'-Treibers war diese Option dann verfügbar.

Das Touchpad wird wieder aktiviert, wenn nach der letzten gedrückten Taste die eingestellte 'Dauer' verstrichen ist.

Mint habe ich auch auf meinem Lenovo installiert gehabt, bin aber dann zu Ubuntu direkt gegangen. Beide, meiner Meinung nach, sehr gute Distros. Optisch hab ich es immer an macOS angelehnt. Aber nicht an macOS26 🤪😅