Liebe deutsche Presse, bitte nennt es nicht mehr "Friedensverhandlungen" wenn Donald Trump und sein Schwiegersohn mit Putin darüber reden, wer von ihnen die Verwaltung des ukrainischen Atomkraftwerks übernimmt und wer wie viel daran verdient. Das sind pure Mafia-Gespräche!
@sixtus die Mehrheit dieser "lieben deutschen Presse" nennt den Krieg "Ukraine-Krieg" oder noch schlimmer "Ukraine-Krise". Was kann man von den wollen? 😕
@torf
Wie würdest du es gern nennen?
@sixtus

@alchemist @sixtus

Z.B.:
- Russlands (Angriffs)Krieg gegen die Ukraine
- Russland-Ukraine-Krieg
- Russischer Angriff/Überfall auf die Ukraine

Wichtig ist, die echte Ursache - Russland - klar und deutlich nennen. Und naturlich, gibt es keine "Krise" - es ist ein Krieg.

@torf
Bei letzterem stimme ich überein. Einen Krieg sollte man auch Krieg nennen.
„Ukraine Krieg“ empfinde ich jetzt aber nicht unbedingt falsch da es auf und um das Territorium der Ukraine geht. Es negiert nicht die Schuld Russlands. Ein Name muss nicht alle Infos in sich beinhalten.
Auch der 1. Weltkrieg hieß während er lief bei den beteiligten „The Great war“ oder „european war“, nannte also nicht den Aggressor. Ähnlich im 2. WK und anderen. 🤔
@sixtus

@alchemist @sixtus

"empfinde ich jetzt aber nicht unbedingt falsch" Es ist nicht falsch, und es wäre vielleicht ziemlich neutral, falls der Krieg ein paar Monate dauern würde. Aber es geht um Jahre, und alle diese Jahre lang hört man "die Ukraine" und "der Krieg" zusammen. Und es gibt das Risiko, dass man unbewusst "die Ukraine" und "den Krieg" oder noch weiter "die Probleme" verbindet, als ob die Ukraine die Ursache der Probleme wäre.

Die Weltkriege hatten viel mehr Teilnehmer, so war es mehr kompliziert.

Aber z.B. der Krieg zwischen UdSSR und Finnland nennt man "der Winterkrieg" oder "Sowjetisch-finnischer Krieg", aber nicht "Finnischer Krieg" (ausgenommen der UdSSR/Russland, natürlich).