2/ „Nach dem Krieg brüskierte er mit „Das schweigende Dorf“ (1948) fast schon die offizielle Geschichts- und Gedenkpolitik in Sowjetischer Besatzungszone und DDR: Die hätte den #Holocaust lieber verdrängt.“
Das ist die offizielle Story aus dem Westen. Die Wahrheit ist: Niemand konnte in der DDR einfach so etwas drucken (Doch ich, zum Schluss auf Armeedruckern, das war lustig, aber es waren keine Bücher in hoher Auflage.)
Es gab Zensur. Hätte die #DDR die Veröffentlichung und Distribution unterbinden wollen, wäre das ein Leichtes gewesen.
Das Buch hatte aber 1951 noch eine zweite Auflage:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/2GKQXHRQJEM4YGB56YEG5XR2HNYRYVPG
Und war dann von 1951 bis zum Ende der DDR in Bibliotheken verfügbar. Hier die Ausleihinformation aus dem Institut für Lehrerbildung Güstrow.
Mir geht das alles echt so was von auf die Nerven!!!

