Ne sorry, als Person die in der Vergangenheit im Risk Bereich von Banken tätig war, finde ich euer gelaber um "die Bank kann sich ja garnicht äußern" oder "die Regulierung ist ja so kompliziert" oder "die Arme kleine GLS" eigentlich bullshit.
Da es sich dabei relativ offensichtlich nicht um eine fristlose sondern eine fristgerechte Kündigung nach GLS AGBs 19 Abs 1 handelt, gehe ich - solange ich nichts anderes gehört habe - davon aus, dass irgendeinen compliance tool angeschlagen hat. Dann hat irgendwer im Risk team gesagt "jo daran wollen wir uns aber doch halten - Risikominimierung!111!" und das wars. Sich nicht dazu zu äußern ist einfach juristische Risikominimierung.
@Lilith
Sollte ein kompetentes Risk Team nicht die Transparenz erzeugen, zu welcher Art von Risiko eine Warnlampe angeht und bei politisch verursachten Risiken nicht die Side Effects zu Kunden und Politik im eigenen und anderen Ländern bedenken?
Der Ruf, Handlanger von Trump zu sein, könnte durchaus geschäftsschädigende Wirkung haben, wenn das Hauptgeschäft nicht in den USA ist.
@herberg Nee das ist nicht deren Job. Der Job eines Risk Teams in einer Bank ist ausschließlich Ass-Covering im Bezug auf die Regulatorik.
Das man entgegen der Beurteilung des Risk Teams arbeiten will, ist dann eher eine politische Entscheidung der Geschäftsführung.

@Lilith
Danke für die Erläuterungen. Jetzt verstehe ich es ein bisschen besser.

@herberg