Ich habe einen Text darüber geschrieben, wieso ich mein Buch über einen Femizid so geschrieben habe, wie ich es getan habe.
https://www.jasmin-schreiber.de/texte/die-tote-frau-als-unterhaltung-15-12-2025
Ich habe einen Text darüber geschrieben, wieso ich mein Buch über einen Femizid so geschrieben habe, wie ich es getan habe.
https://www.jasmin-schreiber.de/texte/die-tote-frau-als-unterhaltung-15-12-2025
@lavievagabonde danke für den Text. Gerade der letzte Abschnitt macht mich so wütend. Dass darüber diskutiert wird ob die Tote nicht "auch aggressiv in Streits" gewesen sein soll. Wieso ist das Totschlag und nicht Mord?
Auch das mit True Crime regt mich auf. Dass die die Gesichter von den Opfern auf eine Art zeigen, als wären es lediglich Requisiten für eine 'tolle Story'. Ich will lieber gar nichts über die Opfer wissen als so eine Objektifizierung. Ich konsumiere allerdings sowieso kein True Crime, ich finde, man muss dafür schon etwas empathielos sein, um sowas zur Unterhaltung zu konsumieren...
+1
Einzige Ausnahme: Die (eher unblutigen) Podcasts "Kunstverbrechen" und "Tatort Kunst"
Ein so sehr harter und so sehr wichtiger Text.
Es gab bei mir irgendwann die Phase, wo ich aufgehört habe, eine bestimmte Art von Literatur zu lesen, weil es einfach reicht.
Danke für den großartigen Text!
Danke, dass Sie das mal so deutlich aussprechen.
Alexis Sorbas, Die Säulen der Erde, Banks of the Ohio haben mich verstört hinterlassen.
"Es ist die ultimative Konsequenz der Objektifizierung: Selbst im eigenen Tod gehört die Bühne dem Mann, der ihn verursacht hat. Als Frau interessieren sie sich nicht einmal für dich, wenn du tot vor ihnen liegst. Alle steigen drüber und überschlagen sich dabei, dem Täter ein Mikrofon ins Gesicht zu halten."
Das neue Buch von @lavievagabonde [Jasmin Schreiber] wird von mir asap in der lokalen Buchhandlung gekauft - und schonmal blind empfohlen!
über schöne Frauenleichen und Männer die auf tote Frauen stehn.