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Wow, in den Kommentaren des Auftritts herrscht eine schlimme Täter-Opfer-Umkehr-Mentalität.

@mbo77

Es sind Täter auf allen Seiten.
Und die Opfer sind wir alle.

Wobei, nicht ganz:
Wer sich von der militärischen Gewalt nicht aktiv distanziert, wird selbst zum Täter.

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@equiset @[email protected]
Die Lage ist sehr einfach. Russland überfällt seinen Nachbarn, sprich ist der Aggressor.
Und wenn der Überfallene sich deswegen verteidigen muss, kann er kein Täter sein.
Russland könnte sich innerhalb von Tagen zurückziehen. Dann wäre der Krieg sofort vorbei und man könnte beginnen, über die Reparationen zu verhandeln.

@mbo77 @[email protected]

Ich habe momentan wenig Zeit fürs Fediverse, und eine Minderheitsmeinung zu vertreten, ist manchmal schwer. Ich schreibe es Dir trotzdem noch:

Meines Wissens haben ukrainische Nationalisten schon seit langem russische Mitbürger unterdrückt und Gewalt angewendet.
Westliche Regierungen haben die Ukraine darin unterstützt, und nach der Eskalation 2022 die ukrainische Regierung daran gehindert, mit Russland ein Waffenstillstandabkommen zu schließen.

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@mbo77 @[email protected]

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Und manche deutsche Politiker, vor allem in der Union, sagten, ukrainische Männer sollten gefälligst kämpfen anstatt zu fliehen.
Insofern gibt es Täter auf allen Seiten, und kein "reines Unschuldslamm", wie es oft dargestellt wird. Das Schlagwort von einer Täter-Opfer-Umkehr ist insofern einseitig, da es dieses reine Opfer auf nationaler Ebene eben nicht gibt.

Auf individueller Ebene sieht es anders aus.

@equiset @[email protected]

Tja, und mit der Gleichsetzung liegst du eben falsch.
Die Erzählung der "Unterdrückung" gehört natürlich seit langem (weit vor 2014) zur hybriden Kriegsführung.
Das ist in etwa die selbe Stufe wie "seit 5:45 wird zurück geschossen".

Und zu guter Letzt, trotz dieser herzzereißenden Anschuldigungen, wäre das immer noch keinerlei Grund, seinen Nachbarn zu terrorisieren und Verträge zu verletzen.