🚨 Die Zahl der Verkehrstoten steigt wieder. Dabei lautet das Ziel der Bundesregierung: Bis 2030 die Zahl der Verkehrstoten um 40 Prozent zu senken. In diesem Jahr rechnet Destatis mit 2.810 Verkehrstoten - das sind knapp 250 mehr als noch vor vier Jahren.

Das zeigt: Die bisherigen Maßnahmen reichen nicht. Wir fordern Tempolimits jetzt! ✊

🌆 30 km/h innerorts
🌳 80 km/h auf Landstraßen
🛣️ 120 km/h auf Autobahnen

Sie sind sofort umsetzbar, kosten nichts und retten Leben.

#verkehr #visionzero

@VCDeV
Es wäre sehr schön, würden die Autofahrer sich überhaupt an bereits bestehende Geschwindigkeitsregelungen halten.
Kaum einer ist im Stande 30km/h zu fahren.
Sie können es nicht. Und sie wollen es nicht.
Tag für Tag erleben ich, wie Autofahrer nach ihrem Gutdünken fahren.
🤷🏼‍♀️

@VCDeV

Aber ruhig mal die historischen Zahlen hinzufügen für den Zusammenhang!

1970: 19193
1980: 13041
1990: 7906

Und die waren nur für Westdeutschland!

2000: 7503
2010: 3648

Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/Tabellen/liste-strassenverkehrsunfaelle.html#251628

Ja, jede getötete Person ist eine zuviel. Trotzdem ist es unredlich, nur die letzten paar Jahre zu sehen.

Verkehrsunfälle und Verunglückte im Zeitvergleich (ab 1950)

Statistisches Bundesamt
@caravantraveller @VCDeV sag, dass du Auto fährst ohne zu sagen, dass du Auto fährst.

@moee @VCDeV

Wir glauben, dass unser Name das bereits sagt. Den Caravan ziehen wir nicht von Hand.

Aber die Fortschritte zu würdigen, dass die Zahlen stark zurückgegangen sind – darauf kommen sie nicht.

Ansonsten, jenseits der Reisen, sind wir Inhaber des Deutschlandtickets.

@caravantraveller @moee @VCDeV Der Fortschritt hörte aber irgendwann auf. Seitdem stagnieren die Zahlen oder steigen sogar wieder. Das ist nicht gottgegeben, es sind politisch gewollte Todesopfer.
@caravantraveller
ja, es ist zwar ein bisschen Zahlenspielerei, aber trotzdem bedeuten diese Zahlen das täglich sechs bis sieben Menschen im Straßenverkehr sterben. Und sehr sehr viel mehr werden verletzt, sehr viele auch schwer. Und das vorgeschlagene Tempolimit auf 30/80/120 km/h würde dafür sorgen, das weniger sterben und verletzt werden.

@caravantraveller
Mit nicht vergleichbaren Zahlen aus einer "anderen" Zeit als Relativierung zu kommen, ist vermutlich genau redlich oder unredlich.

Daher finde ich die Botschaft, dass die Zahl getöteter Mitmenschen wieder deutlich ansteigt (4-Jahres Zeitraum deckt auch die deutlich vekehrsärme Phase der Pandemie ab)

wichtig und richtig.

@montag

@caravantraveller @VCDeV Wir haben auch die PM von Destatis gepostet, machen das seit Jahren. Was meinen Sie, tröstet das Opfer, Angehörige und Beteiligte, das die Zahlen in den letzten Jahren zurückgegangen sind?
@VCDeV die einzige Logik ist die Fahrassistenz so zu automatisieren, dass die Unfälle gegen 0 gehen, dann sind wir einen Schritt weiter am autonomen Fahen!

@VCDeV @MarkusPrause Meines Erachtens bewirken diese ganzen Assistenzsysteme das Gegenteil: Die Fahrer:innen verlassen sich nur noch auf die Technik - ob es nun Kollisionswarnung, Spurassistent oder dieses leidige Dreieck im Außenspiegel ist. Aber auch Technik kann sich irren.

Im Ergebnis wird am Steuer alles Mögliche gemacht, anstatt sich auf den Verkehr und das Tun zu konzentrieren.
Und so fahren Leute Nachts mit Standlicht, weil die Automatik gerade mal aus ist, geblinkt wird sowieso nicht, weil man ja auch sonst nichts mehr selber tun muss, und der Schulterblick beim Spurwechsel oder Abbiegen - ach, irgendwer wird sich schon melden, wenn es nicht passt.

Auch schlimm ist, dass diese ganzen sogenannten Assistenten ständig dazwischenrufen und Aufmerksamkeit fordern, die man besser woanders belassen oder hinlenken sollte.

@VCDeV
Ich unterstütze den Vorschlag! ... schon seit Jahren.

@VCDeV
Plötzlich und unerwartet 🫠

Long-COVID-Symptome, einschließlich kognitiver Beeinträchtigungen, können potenziell Aktivitäten beeinträchtigen, die eine hohe kognitive Leistungsfähigkeit erfordern, wie beispielsweise Autofahren.

Das mit COVID-19 assoziierte Unfallrisiko im Straßenverkehr war vergleichbar mit dem Risiko des Fahrens unter Alkoholeinfluss (innerhalb der zulässigen Promillegrenze) oder des Fahrens mit einer Epilepsie.

https://www.neurology.org/doi/10.1212/01.wnl.0001051276.37012.c2
#corona

Driving Under the Cognitive Influence of COVID-19: Exploring the Impact of Acute SARS-CoV-2 Infection on Road Safety | Neurology

ObjectiveThis study evaluated the association between acute COVID-19 cases and the number of car crashes with varying COVID-19 vaccination rates, Long COVID rates, and COVID-19 mitigation strategies.BackgroundThe ongoing SARS-CoV-2 pandemic has led to ...

Neurology
@VCDeV Ich stimme voll zu, nur der Vergleich mit dem Corona-Jahr ist nicht wirklich hilfreich und für die Aussage auch irrelevant, die ist auch ohne Vergleich richtig und wichtig.