Ich verteidige Klimawissenschaftler_innen ja immer gehen den Vorwurf, sie hätten die Menschheit nicht genügend oder deutlich genug gewarnt vorm #Klimawandel und seinen Folgen (kommt in den Medien erschreckend oft). Aber schrecklich naiv sind sie doch manchmal....

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Vor einigen Jahren hab ich mich über die Paper aufgeregt, die so tun, als wären negative CO2-Emissionen durch #BECCS (bio energy carbon capture, oder auch Pflanzen anbauen und das darin enthaltene CO2 in der Erde verbuddeln) eine ernst zunehmende Lösung und nicht einfach nur eine völlig unrealistische Hinhaltetaktik mit enormem Nebenwirkungen (die Anbaufläche und das Bewässerungswasser brauchen wir nämlich eigentlich für Nahrungsmittel und Naturschutzgebiete).

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Jetzt gibt es sogar Paper, die solares #Geoengineering (also durch Injektionen von Teilchen in die Atmosphäre die Sonnenstrahlung abzuschwächen) ganz ernsthaft diskutieren.... Da tut die Wissenschaft als wäre sie neutral (wir berechnen ja einfach nur, was wäre wenn) und stärkt dadurch so völlig hanebüchenen Ideen, die einfach nur von der völlig klaren und einfachen Lösung, nämlich Emissionen zu reduzieren, ablenken. Das spielt allen in die Hand, die an #Fossilen verdienen

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Hier als Gegenbeispiel ein Paper, das analysiert, warum solare #Geoengineering zumindestens für die #Polarregionen definitiv keine gute Lösung ist:
https://www.frontiersin.org/journals/science/articles/10.3389/fsci.2025.1527393/full

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Frontiers | Safeguarding the polar regions from dangerous geoengineering: a critical assessment of proposed concepts and future prospects

Fossil-fuel burning is heating the planet with catastrophic consequences for its habitability and for the natural world on which our existence depends. Halti...

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