Reaktortyp nicht auf Beschuss vorbereitet
Reaktoren in #Kernkraftwerk'en sind auf viele Eventualitäten, z.B. Erdbeben, ausgerichtet – nicht aber auf den direkten Beschuss. Im Zuge des Angriffskrieges Russlands gibt es immer wieder Gefechte um das #AKW #Saporischschja in der #Ukraine. Forscher verweisen nun auf eine mögliche Schwachstelle in den dort verwendeten Reaktoren.
Tatsächlich fand man eine Stelle bei #WWER-1000/320 – ein übrigens recht weit verbreiteter Reaktortyp, der auch in einigen europäischen Ländern betrieben wird – an der „alle Frischdampf- und Speisewasserleitungen eng geführt werden – eine Eigenheit des Kraftwerks“, wie Müllner erklärte. Diese führen dem Reaktor kühles Wasser zu bzw. den heißen Dampf ab. Dieser Quasi-Flaschenhals mit u.a. wichtigen Absperr- und Sicherheitsventilen liegt eher ungünstig relativ knapp unter einem Dach.
„Würden dort unabsichtlich – davon gehen wir immer aus – Artilleriegranaten einschlagen, könnten alle diese Leitungen auf einmal verloren gehen“, so der Wissenschaftler. So ein Ereignis hat unter „normalen“ Bedingungen eine astronomisch niedrige Eintrittswahrscheinlichkeit, sei aber unter Beschuss nicht komplett auszuschließen.
AKW Saporischschja: Reaktortyp nicht auf Beschuss vorbereitet
Reaktoren in Kernkraftwerken sind auf viele Eventualitäten, z.B. Erdbeben, ausgerichtet – nicht aber auf den direkten Beschuss. Im Zuge des Angriffskrieges Russlands gibt es immer wieder Gefechte um das AKW Saporischschja in der Ukraine. Forscher verweisen nun auf eine mögliche Schwachstelle in den dort verwendeten Reaktoren.