RE: https://mastodon.social/@mainz_de/115628583057729789

Liebes Social-Media-Team der Stadt @mainz_de ,

mit großem Bedauern haben wir vom Mainz Sozial Digital e.V. die Nachricht von eurem Abschied aufgenommen.

Denn nach monatelanger Vereinsgründung sind wir nun endlich in Kürze soweit, dass es richtig los gehen kann mit mainz.social!

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@mainz_de

Die Registrierung wird bald freigeschaltet, sodass alle aus Mainz und Umgebung sich auf unserer Instanz ein Konto machen und ohne von Milliardären gesteuerte Plattformen austauschen können.

Daher ist es ein unglückliches Timing, dass nun ausgerechnet die Stadt hier nicht mehr präsent sein will.

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@mainz_de Gerne stehen wir zur Verfügung, falls ihr euch mal über die Themen digitale Souveränität und dezentrale soziale Netzwerke austauschen möchtet. Gerne auch bei einer Partie Minigolf ;-)

In jedem Fall werden wir das Handle @[email protected] für euch reservieren, falls ihr es euch doch noch mal anders überlegen solltet.

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@mainz_sozial_digital
👏 für den Minigolf-Vorschlag! 😉
Aber für den Rest auch!

@mainz_de

@mainz_sozial_digital Ich gehe davon aus, dass @mainz_de hier schon längst nicht mehr mit liest. Der Schritt nur noch Zuckerbergs Meta Plattform zu bedienen halte ich für einen enormen Fehler.
Ich denke aber, dass ihr ganz andere Möglichkeiten habt und los vor Ort ansässige Organisation auf die Stadt Mainz direkt zugehen könnt für Gespräche.
Ich befürchte die Entscheidung ist auf einer Ebene gefallen, ohne Ahnung und Durchblick.

Ich wünsche euch viel Erfolg für euer Projekt.

@mainz_sozial_digital @mainz_de aber „Meta hat unsere Beiträge bisher weder zensiert noch kuratiert“ war die Antwort an mich auf Instagram 🤷‍♂️

@Frank_Juston @mainz_de Es mag ja durchaus sein, dass die Stadt selbst noch nicht davon betroffen war.

Es gibt jedoch hinreichend viele Belege, dass Meta regelmäßig die demokratische Teilhabe durch Sperrungen und Zensur einschränkt, siehe z.B.

https://netzpolitik.org/2025/moderation-gone-wild-instagram-sperrt-accounts-politischer-organisationen/

Moderation gone wild: Instagram sperrt Accounts politischer Organisationen

Zahlreiche Kreisverbände der Grünen Jugend, der Linken sowie die Partei der Humanisten haben den Zugang zu ihren Instagram-Accounts verloren. Die Betroffenen können sich nicht erklären, warum. Der Versuch der Aufklärung ist eine kafkaeske Mission.

netzpolitik.org
@mainz_sozial_digital @mainz_de Richtig und mein Beitrag war sarkastisch, und nicht im Sinne eures Appells. Ich finde die Antwort einfach zu kurz gedacht. Ich habe noch sachliche e-Mails an OB und die demokratischen Stadtratsfraktionen geschrieben, das der Weggang keine gute Idee ist, digitaler Souveränität widerspricht, dies-das. Mal sehen wie die Antworten ausfallen. Auf alle Fälle vielen lieben Dank für eurer Engagement!
@Frank_Juston @mainz_de Danke dir für deinen Einsatz! Wir bleiben natürlich auch weiterhin dran 💪
@mainz_sozial_digital @mainz_de die erste Antwort habe ich
@mainz_sozial_digital @mainz_de Fazit, die erste Antwort kam von der #SPD mit dem Hinweis das Gespräch gesucht zu haben und die Entscheidung würde überdacht werden, zwischenzeitlich ist die Entscheidung revidiert worden #Mainz bleibt hier Chapeau, 🙏 👏. #Volt hat auch geantwortet. Der Rest der demokratischen Stadtratsfraktionen hat bisher geschwiegen. Inkl. der deren Parteimitglied ich bin - IMHO schwach.
@mainz_sozial_digital @mainz_de Liebe Landeshauptstadt Mainz. Ich finde es mehr als befremdlich, wie Ihr die Abhängigkeit von wenigen Monopolisten fördert.

@ralph @mainz_sozial_digital @mainz_de was ich richtig erschreckend finde: es sieht aus als seien sie noch in 3 sozialen netzwen zu finden. effektiv ist es aber nur 1. Die sind laut ihrem eigenen Post nur noch bei Meta.
- Instagram
- threads
- facebook

Alle 3 gehören Meta

@mainz_sozial_digital @mainz_de Warum gehen die von Mastodon weg? 🤔

@comicbuchtyp @mainz_de Da die Stadt das bislang nicht begründet hat können wir da nur spekulieren.

Anhand einer Antwort auf eine Anfrage in der letzten Stadtratssitzung liegt aber die Vermutung nahe, dass es bei der Auswahl der Plattformen im wesentlichen um die "Reichweite" geht und sich da die Follower-Anzahl bei Mastodon, zumindest aus Sicht der Stadt, zu schlecht entwickelt hat.

https://bi.mainz.de/vo0050.php?__kvonr=37323