Cops geleiten die Führer der #AfD, darunter der lupenreine Nazi Höcke, in einem Konvoi zu ihrem Tagungsort, wo heute die in weite Teilen faschistische Jugendorganisation der AfD gegründet wird.
Die Blockaden rund um das Tagungsgelände stehen. Die Faschisten hätten keinen Zugang gehabt. Blockierende werden derzeit gekesselt, geprügelt. Wasserwerfereinsatz und Pfefferspray.

Faschismus ist übrigens keine Meinung, sondern ein Verbrechen.
Deutsche Polizisten schützen, die Faschisten.

@RitaWerner

stell mal vor vor 30 jahren wären alle demokraten in politik justiz und polizei gegangen, was das jetz für ein langweiliger beamtenjob wär so ganz ohne dauernd zu demos zu müssen um linke zu verprügeln... schade das staatsdienst nur was für nazis ist weil staat pfuiböse

@ElGrossKotzo @RitaWerner Ich persönlich bin Anarchist und traue keinem Staate weiter, als ich einen Pflasterstein werfen kann -- und ich bin überhaupt kein Steineschmeißer und kann gar nicht werfen, also vielleicht so 2m weit und völlig schief am Ziel vorbei, wenn es nah genug sein sollte, komplett zwecklos.
Macht ist das Problem, Macht zieht genau die Leute an, die keine haben sollten. Ich bevorzuge Organisationsstrukturen, in welchen die Entstehung von Machthierarchien vermieden wird.

@LordCaramac @RitaWerner

die theorien kenn ich als anarchist. deshalb sollten die leute zur macht gehen die sie haben sollten. siehst du hier irgendeine anarchie die system relevant ist und die uns vor den nazis schützen könnte oder hätte man durch demokratische arbeit viel leid verhindern können? zehntausend jahre in der zukunft leben ist keine organisationsstruktur...

@ElGrossKotzo @RitaWerner Man kann sich erst einmal mit anderen Anarchisten und Autonomen zusammenrotten und gemeinsam stark sein, ohne einen Chef zu benötigen.
Ich befolge einfach keine Befehle, und ich gebe auch keine. Ungehorsam ist das, wovon wir viel, viel mehr brauchen, einfach hinreichend viele Leute, die einfach nicht machen, was man ihnen sagt, die sich schlicht und ergreifend weigern.

@LordCaramac @RitaWerner

jaja, ich war auch mal teeny und dumm genug den einfach einfach menschen verhalten sich vernünftig weil wir das nur brauchen schwachsinn zu glauben.
wie stark und rotten die autonomen sind sehen wir demnächst wenn höcke kanzler wird und wer dann wessen befehle nicht befolgt wenn er im kz sitzt

@ElGrossKotzo @RitaWerner Ich bin inzwischen 50, und ich bin immer noch der Ansicht, daß Befehl und Gehorsam der Anfang vom Untergang sind. Ich sehe aber auch immer noch, daß das Industriezeitalter genauso auf seinen Untergang zurollt, wie es das schon tat, als ich in der Grundschule war und erstmals über die Unnachhaltigkeit unserer Kultur nachdachte.
Den Faschismus werden wir nicht aufhalten, solange die gewählten Volksvertreter kein Interesse daran haben, seine Parteien und Organisationen zu zerschlagen. Ich sehe da nur sehr häßliche Zukünfte auf uns zurollen. Allerdings kann man immer irgendwie irgendwo irgendwas sabotieren. Gewohnheitsmäßig alle möglichen Werkzeuge bei sich zu haben, ist dabei hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig. Wenn es hilft, daß der Faschismus ein halbes Jahr früher kollabiert und ein paar Leute weniger umbringt, ist das auch schon was.
@ElGrossKotzo @RitaWerner Menschen verhalten sich so oder so nicht "vernünftig". Vernunft ist nur ein Werkzeug, und wer das Werkzeug benutzt, sind die uralten Emotionen, Instinkte und Triebe, die unser Verhalten ebenso bestimmen wie das Verhalten aller anderen Affen. Das sind wir nämlich: aufrechtgehende geschichtenerzählende Nackaffen.
Aber wenn man sich einmal anguckt, auf welche ganz unterschiedlichen Arten Menschen zusammenleben können, wenn man nicht nur auf die westliche Zivilisation guckt, sondern auch auf Menschen, die irgendwo in abgelegenen Tälern oder in Dörfern mitten im Urwald immer noch leben wie vor zehntausend Jahren, dann sieht man dort lebende Beispiele für das, was Anarchisten versuchen, in moderner Form neu aufzubauen. Es wird nur nicht gehen, ohne daß die bestehende Ordnung komplett kollabiert. Nur ist die bestehende Ordnung gerade dabei, ihren eigenen Untergang herbeizuführen, die nimmt potentiellen zukünftigen Revolutionären die Arbeit vorweg.

@ElGrossKotzo @RitaWerner Ich denke nicht, daß es irgendeinen Sinn hat, dieses System retten zu wollen. Der Systemkollaps ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr zu vermeiden, aber damit meine ich keinen politischen, sondern einen zivilisatorischen Kollaps, dax kommende Ende des Industriezeitalters, das an den von ihm selbst verursachten ökologischen Dauerkatastrophen verreckt.
"Kollaps" hört sich natürlich ziemlich plötzlich an, es wird wohl eher ein Niedergang über viele Jahrzehnte bis weniger Jahrhunderte hinweg werden, aber die bürgerliche Demokratie wird dabei vermutlich sehr schnell über Bord gehen, noch vor dem endgültigen Untergang des kapitalistischen Wirtschaftsmodells (welches schon seit geraumer Zeit nur noch künstlich am Leben erhalten wird).

Wir haben die globalen ökologischen Wachstumsgrenzen längst überschritten, eine Schrumpfung der gesamten Weltwirtschaft ist unvermeidlich, nur wann und wie das passiert, ist noch offen. Da Kapitalismus zu seinem Funktionieren Wachstum benötigt, wird er das nicht lange überstehen. Der modernde, äh moderne bürgerliche Staat benötigt eine kapitalistische Wirtschaft zu seinem Funktionieren, von daher wird er monströs entarten und schließlich kollabieren, wenn er nicht schon vorher demontiert wird, die Oligarchen der Welt arbeiten ja schon daran, die alte Weltordnung zu beenden und zu den Cyberlords des digitalen Feudalismus zu werden; dieser wird natürlich auch nicht lange halten, weil eine moderne Industrieproduktion mit einer schrumpfenden Rohstoffbasis und zusehends instabiler werdenden klimatischen und ökologischen Fundamenten nicht aufrechtzuerhalten ist.

Es geht nur darum, wie man die Faschos kaputtmacht, wie man ihre Systeme zum Absturz bringt. Und wie man dezentral vernetzte Systeme mit möglichst vielen Redundanzen aufbaut, welche die alten Systeme beerben, wenn alles langsam wegbröckelt. Das wird nicht nur von den Faschisten bekämpft, sondern von allen möglichen Akteuren aus dem bürgerlichen Lager, weil deren Macht und Privilegien auf der Kontrolle über zentralisierte, alternativlose Systeme aufbaut, und es muß halt mit allen verfügbaren Mitteln dafür gesorgt werden, daß es alternative Systeme gibt, die keine Zentrale haben. Mini-PV-Anlagen überall sind definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, was die Stromversorgung angeht. Die Re-Dezentralisierung des Internets, welches im Verlaufe der letzten 30 Jahre immer weiter von seiner ursprünglich dezentralen Konzeption weggedrängt wurde, ist auch wichtig, wenn wir in 20 oder 30 Jahren überhaupt noch Internet haben wollen. Redundanz, welche dem Kapital als Ressourcenverschwendung erscheint, ist notwendig für Ausfallsicherheit, und wir werden mehr davon brauchen, wenn chaotische Störungen sich kreuz und quer in allen möglichen verbundenen Systemen aufschaukeln, planetare Systeme wie Klima und Ökologie, soziale Systeme, wirtschaftliche Systeme, technische Systeme. Ein großes Rechenzentrum kann von einer einzigen Naturkatastrophe lahmgelegt werden.