Markus Beckedahl mit einem niederschmetterndem Resümee, live vom Gipfel zur Europäischen Digitalen Souveränität aus Berlin, der passenderweise garniert wurde vom #Cloudflare Ausfall.
Bezeichnend für die Abhängigkeit der #EU von #BigTech.

Vor Allem viel heiße Luft, altbekannte Phrasen und keine konkreten Schritte

#DigitalGipfel @markus_netzpolitik

@digitalrechte @markus_netzpolitik Gipfel ist bei der Bundesregierung schon traditionell ein Synonym für Symbolpolitik und Simulation von Handeln.
Ich weiß, dass sich viele (auch bei SaveSocial.EU) diesmal mehr erwartet hatten. Viele hatten gedacht, es wäre Raum für Aushandlungsprozesse der besten Ideen. Aber soetwas kann die BReg nicht, konnte sie noch nie. Auch nicht der neue Minister #Wildberger @BMDS. Das müssen wir schon selbst organisieren.
#Savesocial
@digitalrechte @markus_netzpolitik Zur underwhelmingness passt, dass sovereign.tech hinter Cloudflare steht und heute auch down war. Guter Marketingpunkt für digitale Souveränität...
@digitalrechte Na ja, wenn ich das richtig verstehe geht digitale Souveränität nur weniger Datens….. äh, Bürokratie? https://chaos.social/@netzpolitik_feed/115571885133147658
netzpolitik.org (@[email protected])

Auf dem heutigen „Gipfel zur Europäischen Digitalen Souveränität“ verkündete die Bundesregierung nicht weniger als einen radikalen Kurswechsel: Digitale Souveränität versteht sie vor allem als Rennen um die „Innovationsführerschaft“. Dafür will sie hart erkämpfte Regularien schleifen. Die Zivilgesellschaft durfte nur zuschauen. #eusummit25 https://netzpolitik.org/2025/gipfel-zur-europaeischen-digitalen-souveraenitaet-kehrtwende-fuer-die-innovationsfuehrerschaft/

chaos.social

@digitalrechte @markus_netzpolitik

Vornerum labbert der Bundeskanzler „Es sollen mehr europäische Firmen eingesetzt werden, um die digitale Abhängigkeit von, z.B. Amerika zu verringern“, hintenrum will der Innenminister mehr auf Palantir setzen.
Muhaha!!🥳
Kann man sich nicht ausdenken.

@digitalrechte Tja, lieber @markus_netzpolitik der Markt löst die Probleme schon, aber eben im Sinne der Marktmächtigen. Also der Unternehmen.

„Das Internet“ war zu Beginn ja tatsächlich Neuland – ein Betätigungsfeld ohne bekannte Grenzen, das jeder mit ausreichend technischem Wissen und Mitteln entdecken und beliebig nutzen konnte. Bis Finanzstarke sich unkontrolliert einen Claim absteckten, simple Dienste anboten und Geld für die Nutzung verlangten. Und allmählich mit einer Bande verschlagener Rechtsanwälte anderen deren Claims abnahmen, wenn sie abzukaufen zu teuer schien.

Gab und gibt halt keine nicht korrupten Sheriffs und Friedensrichter für die Netcitizens.