Konservative verstehen Zukunft nicht. Sie wünschen sich nur eine etwas upgegradete Version der Vergangenheit. 1950-er mit Flugtaxis etwa. Eine sich dynamisch wandelnde Welt verlangt aber nach ebenso dynamischem Denken, und weil Konservative das nicht können, rumpelt die Wirtschaft. So einfach ist das.
@sixtus Konservative von morgen werden sich die Welt von heute zurück wünschen.
@bigz
Dann: 1x Konservative von übermorgen für heute bitte.
@sixtus

@sixtus

So etwa?

@fzimper @sixtus Keinesfalls! Die Jetsons fliegen viel zu selten in die Kirche, um als konservatives Vorbild gelten zu können.
@sixtus
Fühle mich erinnert an den Anfang des Atomzeitalters: https://de.wikipedia.org/wiki/Ford_Nucleon
Ford Nucleon – Wikipedia

@sixtus Ich habe kein Mandat, Konservative zu verteidigen, aber ich glaube, für das Verständnis ist es hilfreich, Konservatismus als Grundlage einer fortwährenden Kränkung zu sehen. Vieles, was Konservative tun und sagen, lässt sich dann vor dem Hintergrund dieser Kränkung zumindest verstehen - auch wenn es sehr oft einfach falsch bleibt.

Was meine ich mit Kränkung? Seit Jahrhunderten wird alles, was in irgendeiner Art und Weise für das Konservative Weltbild konstituierend wirkt, von der Wissenschaft und der gesellschaftlichen Entwicklung abgeräumt.
Erst der Glaube an Gott, der Adel und die Stände, in neuerer Zeit patriarchale Strukturen, Rassismus, Antisemitismus, das binäre Geschlechtermodell, ... .
Wenn Dir ständig der Boden unter den Füßen weggezogen wird, kann ich es schon verstehen, dass selbst eine imaginierte, rosige Vergangenheit verlockend wirkt.

@sixtus

konservative verstehen sehr gut das die menschen mit dem tempo des fortschritts und den renditeerwartungen der shareholder nicht mithalten können und wir deshalb dringend um jeden preis transformationen brauchen damit die profite und der wohlstand für alle gesichert werden können

@sixtus

Ui, ein Werbeslogan für das nächste CDSU-Plakat?

"#Retrofuturismus - für die Zukunft der Vergangenheit"

@sixtus Es ist so TRAGISCH (für uns Mitmenschen), dass die lenkenden Menschen der Wirtschaft ständig diesen sogenannten "Konservativen" nachlaufen. 😟

@kassander @sixtus
...weil die in der Regel eben selber konservativ sind, in dem Sinne, dass sie das tun was sie gelernt haben und sich dabei als Profis und Elite fühlen.
Besser wäre, wenn sie innovativ und 'ewige Anfänger' wären, so wie es die Gründerväter dieses Systems und dieser Wirtschaftsform waren.
Die Gründer und Erfinder, die würden wir heute wieder brauchen... an die aktuelle Situation angepasst natürlich... Was wir haben sind aber Dampfbarone.

#Wirtschaft #innovation

@Hans_Kastell 👍🏻
Die Dampfbarone haben jede Menge bedämpfte Untertanen und wir haben eine wirkmächtige Bedämpfungsmaschinerie... 😟

In meinen Augen ist das Grundproblem die "BWLisierung". Ich meine damit, dass alle Entscheidungen aufgrund von Beträgen getroffen werden und durch Menschen, die alles als Betrag abbilden wollen.
Inhaltliche Abwägungen oder gar kritisches Denken sind ihnen fremd und werden vermieden. Sie pro­ji­zie­ren Gründer- & Erfindergeist sogar auf den noKI-Hype. 😱
@sixtus

@sixtus Also quasi das, was man in „The Jetsons“ oder dem Spiel Fallout so sieht.
Oder aber, um es plakativ zu sagen: mit Vollgas zurück in die Vergangenheit und weg von allen Problemen der Neuzeit, auf welche man keinerlei Lösungen vorweisen kann.
Von der eigenen Unfähigkeit ablenken, Nebelkerzen werfen und zusätzlich Probleme herbeireden, wo eigentlich keine sind.