Logistikketten der Zerstörung

Deutschland finanziert und liefert nicht nur selbst Waffen an Israel. Deutsche Unternehmen profitieren von der Produktion und Logistik rund um den Genozid. Von der Entwicklung von Kriegssoftware bei Elbit über Waffenproduktion durch Rheinmetall, Zementproduktion für illegale Siedlungen durch Heidelberg Materials hin zur logistischen Drehscheibe des Hamburger Hafens.

Das ist “the economy of genocide”!

36 Container mit über 70.000 Kisten Munition gingen in den letzten 3 Jahren aus dem Hamburger Hafen nach Singapur, das für seinen intensiven Militärhandel mit Israel bekannt ist. Das Logistikunternehmen MAERSK hat dafür extra eine Linie zwischen Singapur und Haifa eingerichtet.

MAERSK liefert Rüstungsgüter direkt aus den USA nach Israel. Sie beliefern u.a. die gesamte Lieferkette des F-35 Kampfjets, der speziell für israelische Angriffe auf Gaza gebaut wird.

Die israelische Reederei ZIM exportiert jährlich über 430 Millionen Tonnen Güter aus den illegal besetzten palästinensischen Gebieten nach ganz Nordeuropa über den Hamburger Hafen. Gemeinsam mit dem Logistikriesen MSC betreiben sie den “Israel-Express” von Haifa nach Hamburg.

Koloniale Kontinuitäten

Das Befeuern des laufenden Völkermords durch Waffentransporte gliedert sich ein in die gewaltvolle Geschichte des Hamburger Hafenkomplexes als logistische Drehscheibe deutscher Kriegs- und Kolonialverbrechen. Von wo aus früher u.a. der Genozid a den Herero und Nama organisiert wurde, wird heute ein mörderisches und ausbeuterisches Wirtschaftssystem weiter am Laufen gehalten.

Wir stoppen den Profit mit Krieg!

Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit-Free Palastine! 🍉

@ende_gelaende
Vieles an diesem Text ergibt keinen Sinn. Schade.
@HagenDomaschke , danke für die ausführliche Erläuterung deiner Behauptung.
@diritschka
@ende_gelaende
Danke für das Interesse an meiner Meinung. Das liefere ich gern nach.
1. Die deutsche Rüstungsindustrie ist nicht "the economy of genocide". Genozide finden auch ohne Elbit und Rheinmetall statt, wie es leider gerade im Sudan zu sehen ist. Allerdings gab es mal eine deutsche "Wirtschaft des Genozids", nämlich die Vernichtung durch Arbeit bei den Nazis. Ist dieser Vergleich beabsichtigt?
2. Wie kann man behaupten, dass die F-35 "speziell für israelische Angriffe auf Gaza gebaut wird"?! Wurde hier KI zum Generieren des Textes benutzt oder absichtlich völliger Unsinn aufgeschrieben?
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@diritschka @ende_gelaende
3. Der Hamburger Hafen ist nicht der Ort, an dem Genozide geplant wurden oder von dem aus ein mörderisches Wirtschaftssystem am Laufen gehalten wird. Es ist erstmal nur ein Hafen, ein Ort der Verbindung und des Austauschs. Die Verantwortung für Politik und Wirtschaft liegt in unserer ganzen Gesellschaft und wird durch Orte repräsentiert, wo die Entscheidungen getroffen werden: Parlamente, Regierungssitze und Konzernzentralen. Im Hafen zu demonstrieren, um auf die Verkettungen aufmerksam zu machen, finde ich gut. Aber den Hafen verantwortlich zu machen, finde ich falsch.
4. Wenn der deutsche Staat einen Genozid durchführt (Herero und Nama), ist das etwas völlig anderes als wenn er Waffen an Israel liefern lässt. Es geht dabei um Verantwortung. Ich hoffe, das muss ich nicht näher erläutern?
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@diritschka @ende_gelaende
5. Ich kenne den Fachbegriff für den Trick nicht, mit dem durch eine irre Verkürzung völlig unterschiedliche Themen zusammengebracht werden. Ist es "Manipulation"? Jedenfalls finde ich es anmaßend, Klimagerechtigkeit im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt auf ein Plakat zu packen. Es ist übergriffig gegen Menschen, die sich für Klimagerechtigkeit engagieren.
6. Auch das andere Plakat finde ich schlimm. Ich kann nur den deutsch/englischen Teil verstehen, aber "Vom Hamburger Hafen to the sea" spielt ja wohl eindeutig auf einen anderen Slogan an, der die Existenz Israels ablehnt.

Insgesamt finde ich es verdächtig, wenn Israel/Palästina einseitig im Fokus stehen, so wie hier. Es gibt wirklich viele andere schreckliche Beispiele für Genozide, Kolonialismus, Besatzung und Imperialismus - nur dort immer ohne jüdische Beteiligung. Bitte mal sacken lassen.
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@HagenDomaschke

Israel nach Gaza
Wir hätten schreien müssen
Ein Gastbeitrag von Nadav Lapid
Die israelische Gesellschaft hat dabei versagt, das Töten in Gaza zu stoppen. Und wir als Künstler haben uns mitschuldig gemacht.

Ist hinter ner Paywall, auf spiegel.de . Der Teaser sagt mir mehr als das was du für Ausreden ausbreitest.

@diritschka
danke für die ausführliche Erläuterung deiner Behauptung.
@ende_gelaende Abwandlung von the river to the sea. Kein Überlegen über die Forderung, Israelis ganz zu vertreiben. Wo in der Denkweise seid ihr besser?
@[email protected] bei "from the river to the sea, Palestine will be free" ging es nie darum Menschen zu vertreiben. Sondern um Menschen zu befreien. Ob du es akzeptieren kannst oder nicht. Israel is ein Besatzerstaat. Genauso wie die Türkei, Syrien, Iran und auch die USA. All diese Länder besetzen indigenen Land und haben dafür diese Menschen in der Vergangenheit vertrieben, getötet, ausgehungern und ihre Kulturen versucht zu zerstören oder anzueignen. Der Spruch ruft zur Befreiung auf.