Liebe @tazgetroete,
in Ihrem neuen Artikel „Linksjugend heißt jetzt Palästina Spricht“ nutzen Sie mich als Titelbild. Ich nehme an, dass das Bild nach der „Zusammen für Gaza“ Demo in Berlin am 27. September geschossen wurde.

Ich habe weder den Fotoprozess mitgekriegt, noch wurde ich um Erlaubnis gefragt. Diese Aufnahme ist meines Erachtens nach zu persönlich um als Aufnahme eines öffentlichen Events zu gelten (1/6)

@tazgetroete

Zusätzlich bin ich minderjährig und Delegierte für den Bundeskongress der Linksjugend. Ihr Artikel ist meiner Ansicht nach extrem einseitig und spiegelt nicht die Geschehnisse des Kongress wieder. Ich will nicht mit diesem diffamierenden Artikel in Verbindung gebracht werden und bitte Sie deshalb dieses Bild zu entfernen. (2/6)

@tazgetroete

Hier der Link zum Artikel, wo mein ein Bild von mir als Titelbild verwendet wird ohne das Ich davon wusste:

https://taz.de/Jugendverband-der-Linkspartei/!6126944/
(3/6)

Jugendverband der Linkspartei: Linksjugend heißt jetzt Palästina Spricht

Auf ihrem Bundeskongress geißelt sich die Parteijugend der Linken für ihr „Versagen“, bislang nicht ausreichend antiisraelisch gewesen zu sein.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
@tazgetroete hat mittlerweile das Bild schnell und ohne Diskussion geändert. Dafür bin ich natürlich dankbar. Trotzdem muss sowohl dieser Fehler bei der Bilderwahl, als auch die einseitige und teils diffamierende Berichterstattung des Artikels kritisiert werden.
Ich habe mich dazu entschlossen diesen Vorfall öffentlich zu machen, da ich meine Perspektive sowohl beim Bild als auch bei der Berichterstattung einbringen wollte. (4/6)
@tazgetroete Ich werde hier nichts näheres zum Bundeskongress erzählen, da dafür der BSP*R und der Bundesverband zuständig sind. Ich bitte auch die Taz diese Erklärungen zu beachten und vielleicht auch abzuwarten, bevor man einen reißerischen Artikel darüber verfasst dass ja alle Linksjugend Mitglieder böse autoritäre Stalinisten wären(ÜBERTREIBUNG). Die jetzige Medienkampagne rund um den BuKo ist extrem einseitig und sollte mit Skepsis gesehen werden. (5/6)

@tazgetroete Ich widerspreche keinen der Anschuldigungen und hoffe dass dieser BuKo gut aufgearbeitet wird. Ich unterstütze keine der im Artikel genannten Aktionen und hoffe dass alle Delis nach dieser Shitshow sich erholen können.

Nur weil ich nichts mitgekriegt habe, heißt dass nicht dass es nicht passiert ist.

Trotzdem ist diese Reihe an Artikel von Bild, Welt, Taz und co. kritisch zu sehen und zu hinterfragen.
Ich werde zu diesem Thema mich nicht mehr/wenig äußern. (6/6)

@VeeLux @tazgetroete Die Bildunterschrift allein ist ja schon richtig übel.
@VeeLux @tazgetroete die lesen hier nicht, steht in ihrer bio
@shadowwwind @VeeLux @tazgetroete Was auch selten dumm ist. Man scheint sich lieber auf polarisierenden Hetzplattformen einen abszustrampeln, als hier anständige Diskurse zu führen.
@lumiukko
Die taz schaltet Kritik bzw. Kritiker*innen inzwischen stumm. Nicht nur hier, auch in ihrer eigenen "Community".
Anscheinend hat man es als "linke Zeitung" (so das Selbstverständnis, lol) nicht mehr nötig, sich mit dem Plebs auf der digitalen Straße rumzuschlagen?
@shadowwwind @VeeLux
@musevg @lumiukko @shadowwwind @VeeLux na dann ist ja gut dass ich noch nicht abonniert hab, behalte ich das Geld lieber.
@VeeLux meines Erachtens fällt das nicht unter die Pressefreiheit. Du bist im Bild weder Beiwerk noch bist du hier als Person des öffentlichen Lebens erkennbar. Du bist der Fokus und wirst hier für Hetze missbraucht. Es ist bezeichnend, wie weit die deutsche Presse aufgeht. Ich würde da an deiner Stelle juristisch gegen vorgehen, wenn keine Entschuldigung von der TAZ kommt. @tazgetroete
Hey @VeeLux, es hat also jemand einfach ein Bild von dir gemacht ohne zu fragen und ohne das du es bemerkt hast, sogar nachdem die Demonstration „Zusammen für Gaza” vorbei war und demnach keine öffentliche Veranstaltung, und dachte sich jetzt, dass wäre das ideale Titelbild für einen Hetzartikel gegen Palästinasolidarität?

@ErikUden @VeeLux ich bin nicht sicher, ob Social Media der richtige Ort für euer valides Anliegen ist. Am besten meldet euch direkt bei der Redaktion.

https://taz.de/redaktion-der-taz/Wie-kann-ich-mit-der-taz-Redaktion-Kontakt-aufnehmen/!v=f41b541d-0e60-4ba2-8853-70e8a19fbf48/

(Recht am eigenen Bild kann auch gelten, wenn ein Gesicht nicht erkennbar ist. Das wusste ich nicht und musste es eben nachlesen.)

Wie kann ich mit der taz-Redaktion Kontakt aufnehmen?

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

@pikarl

Ich finde Social Media total den richtigen Ort, um sich publikumswirksam gegen einen solchen Artikel zu wehren, der gerade über dieselben Social Media publikumswirksam verbreitet.

@ErikUden
@VeeLux

@Mons1serrata wenn man Empörung ernten will, ja. Wenn man das Bild schnell vom Netz haben will, nein.

Wenn das Medium sich weigert, kann Empörung eventuell helfen. Aber ich würde erstmal davon ausgehen, dass die Kollegen von @tazgetroete sensibel reagieren, wenn die Meldung schnell und präzise die richtige Person erreicht.

@ErikUden @VeeLux

@pikarl

Nein, nicht um Empörung zu ernten, sondern um sofort die eigene Darstellung an das Publikum dieses Artikels weiterzuleiten.

Ich finde die Darstellung sehr sachlich. Sie ist kein Aufreger.

Der Weg zur Redaktion ist ja selbstverständlich.

@tazgetroete
@ErikUden
@VeeLux

@Mons1serrata

Das mag auch ein valides Anliegen sein, aber ich lese direkt sehr pauschale Ablehnung journalistischer Arbeit oder der taz in den Replys. Wäre ich der Autor (oder Bildredakteur) dieses Beitrags, hielte ich es für fair, dass man mich erst mal direkt damit konfrontiert, damit ich das Problem selbst aus der Welt schaffen kann.

Empörung passiert von selbst, auch hier im Fediverse, sie verselbstständigt sich und sie tut dem Miteinander nicht gut.

@ErikUden @VeeLux

@pikarl

Das Mädchen lehnt doch nicht journalistische Arbeit ab, wenn sie sich gegen das wehrt, was hier konkret passiert ist. Und dass sie selbst hier nicht frei von Emotionen ist, ist verständlich.

Das ist genau, wie Diskussion NICHT funktionieren sollte: jemand kritisiert ein bestimmtes Ereignis, und ein anderer hört pauschale Ablehnung heraus. Ziemlich übertrieben.

@ErikUden @VeeLux

@ErikUden @VeeLux Die Taz geht mir schon seit ein paar Jahren wirklich gefährlich auf den Keks mit dieser Berichterstattung. Wer Kritik an Israel äußert ist erstmal grundlegend ein schlechter Mensch, ist klar.

Wirklich traurig.

@VeeLux Volle Soli! Free Palestine! und die pseudolinke Taz mit ihren hetzartikeln kann abhauen.