Mal abgesehen von den Kosten, Datenschutzfragen und der Zuverlässigkeit: Um ihren "Laptops und Lederhosen"-Mythos aufrecht zu erhalten, geht die CSU sehenden Auges immer weitere strukturelle Abhängigkeiten ein. Von "digitaler Souveränität" hat man im Freistaat bis heute nichts gehört. (1/2)

Das wird so eine abgefahrene Zeit werden, wenn Trump handelspolitische oder politische Sanktionen gegen Deutschland/Europa erlässt. In Bayern können sie dann mit Leitz-Ordner, Matrize und Abakus die gesamte Landes- und Kommunalverwaltung stemmen, während etwa die Open-Source-Bürokratie in Schleswig-Holstein wie am Schnürchen weiterläuft. (2/2)

👉 https://www.pandolin.io/bayern-kauft-digitale-souveranitat-bei-microsoft-und-nennt-das-fortschritt/

Bayern kauft "digitale Souveränität" bei Microsoft. Und nennt das Fortschritt.

Bayern plant einen zentralen Microsoft-365-Arbeitsplatz für die gesamte Verwaltung – per Rahmenvertrag ohne Ausschreibung und für Hunderte Millionen Euro bei einem US-Konzern. Schleswig-Holstein zeigt parallel: Digitale Souveränität geht offen, lokal, vendor-unabhängig.

pandolin.io

@avatter

Absolut unfassbar, sie schwimmen mal wieder gegen den Strom, die alten, weißen Männer! BY hat es in der Vergangenheit schon mal geschafft, eine ganze Gemeinde wieder zu MS zurückzubringen, nachdem die Verwaltung zuvor kompl. auf OpesSource umgestellt hat und dafür viel Zeit, Arbeit u. Geld investiert hat!

Kann aber auch gut sein... sollte Mikrosaft sie eines Tages separieren oder einen längeren Ausfall erleiden, werden wir ein Bundesland weniger haben 😜