Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) trennt sich von Microsoft und setzt künftig auf die OpenDesk-Software des deutschen Zentrums für Digitale Souveränität (Zendis). Grund sind US-Sanktionen und Repressalien gegen Mitarbeiter wie Chefankläger Karim Khan, deren Microsoft-Konten gesperrt wurden. Ziel ist mehr digitale Unabhängigkeit von US-Konzernen. Diesem Beispiel sollten sich viele Unternehmen und Institutionen anschließen! 👇

https://www.heise.de/news/Internationaler-Strafgerichtshof-wirft-Microsoft-raus-10964080.html

#Microsoft #Trump

Internationaler Strafgerichtshof wirft Microsoft raus

Der Internationale Strafgerichtshof wirft laut Handelsblatt US-Dienstanbieter wie Microsoft raus. Und setzt auf deutsche Alternativen.

heise online
Markus Beckedahl (@[email protected])

Das ist spannend und ein deutliches Zeichen: Der internationale Gerichtshof schmeißt Microsoft raus und setzt auf deutsche Open-Source-Lösung - aus Angst vor Trump! Da gab es bereits einen gefährlichen Präzedenzfall. https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/software-strafgerichtshof-ersetzt-microsoft-durch-deutsche-loesung/100166382.html

chaos.social
@kuketzblog finally this is happening! Sweden is starting to use floss. Soon will all follow. The next one is smartphones.Working Linux phones may be behind the corner!

@kuketzblog

https://www.spiegel.de/netzwelt/internationaler-strafgerichtshof-wechsel-zu-deutschem-officepaket-nach-us-sanktionen-a-6ddfddcd-8871-4955-898a-2a325ae7fe06

"Angesichts der Umstände müssen wir Abhängigkeiten reduzieren und die technologische Autonomie des Gerichtshofs stärken – auch wenn das kurzfristig teuer, ineffizient und unbequem ist«, sagte der beim IStGH für die IT verantwortliche Osvaldo Zavala Giler..."

Diese Aussage hört sich an, als sei OpenDesk eine ganz furchtbare Lösung im Vergleich zu Microsoft. Ist das so?

Konflikt mit den USA: Internationaler Strafgerichtshof plant Wechsel von Microsoft zu deutschem Officepaket

Nachdem die USA gegen Richter und Ankläger Sanktionen verhängt haben, möchte der Internationale Strafgerichtshof E-Mails nicht mehr einem US-Konzern anvertrauen. Eine Alternative fand sich in Deutschland.

DER SPIEGEL
@betterlife @kuketzblog Für Leute die in ihrem Leben noch nie was anderes als Microsoft gesehen haben - ja - die meisten nicht technischen Personen wissen nicht mal, dass es alternativen gibt. Da ist dann selbst ein Button in einer anderen Farbe ein großes Drama.
@betterlife @kuketzblog ich hoffe, die Betonung liegt auf "kurzfristig". Und kurzfristig sind Umstellungen fast immer erstmal mit Mehraufwand verbunden.
@kuketzblog und wieder mal eine Seite verlinken die Daten an Trump schickt <.<

@kuketzblog „Ziel ist mehr digitale Unabhängigkeit von US-Konzernen.“

Man könnte das „mehr“ auch einfach mal streichen.

@kuketzblog @verwaltungstracker
auch die Stadt #Karlsruhe scheint ein Umstieg zu überlegen
https://verwaltungstracker.de/stadt-karlsruhe/vorhaben/einfuhrung-von-opendesk-in-der-verwaltung/

vermutlich mehr aus Geldnot heraus als aus Überzeugung. Aber Grund egal, Hauptsache weg von #Microsoft und Co

Einführung von OpenDesk in der Verwaltung - VerwaltungsTracker

​​ „Das Amt für Informationstechnik und Digitalisierung hat daher in Ergänzung hierzu ein Projekt initiiert, um die Nutzung der Software-Suite „OpenDesk“ vom Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) GmbH zu testen und somit zu eruieren, ob diese ggf. einige der Funktionselemente in der Stadtverwaltung ersetzen kann, die mit dem Umstieg auf M365 einhergehen würden.“ ​

VerwaltungsTracker

@frank_wagner
Nur ergänzend, kein Umstieg.

"„Das Amt für Informationstechnik und Digitalisierung hat daher in Ergänzung hierzu ein Projekt initiiert, um die Nutzung der Software-Suite „OpenDesk“ vom Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) GmbH zu testen und somit zu eruieren, ob diese ggf. einige der Funktionselemente in der Stadtverwaltung ersetzen kann, die mit dem Umstieg auf M365 einhergehen würden.“

https://web1.karlsruhe.de/ris/oparl/bodies/0001/downloadfiles/00667405.pdf

@kuketzblog @verwaltungstracker

@frank_wagner @kuketzblog @verwaltungstracker In diesen Überlegungen und Bestrebungen sind bei Gemeinderat, Bürgermeistern und Ämtern Karlsruhes unterschiedliche Personen eingebunden, die teilweise den Umstieg sehr ernsthaft anstreben.

Das Problem mit den Fachverfahren ist aber leider sehr real. Das sind Anwendungen von (meist deutschen) Softwareschmieden, die den kompletten rechtskonformen Verfahrensablauf je einer von hunderten Verwaltungsaufgaben abbilden (z.B. KFZ-Zulassung). Diese hunderte müssen mit den Standard-Anwendungen wie z.B. eMail zusammenwirken – also z.B. MS-Exchange. Da kann man auf Open Xchange umsteigen, aber die Hersteller jeden Fachverfahrens sichern dann das Funktionieren nicht zu. Besonders kritisch ist dabei die Dokumentenverwaltung und Veraktung.

@frank_wagner @kuketzblog @verwaltungstracker

Leider nein. Aber aus der Verwaltungsvorlage ergeben sich die Kosten… durchaus interessanrt.
https://web1.karlsruhe.de/ris/oparl/bodies/0001/downloadfiles/00667405.pdf

@kuketzblog

Nicht nur Unternehmen und Institutionen, sondern ebenfalls Menschen mit Privatrechnern.

@Terranerin
Ist aber Opendesk nicht dafür gedacht. Läuft ja nur auf Servern und ist über Browser zu nutzen. Habe auch noch nix gefunden, wo man es downloaden könnte, um es mal zu testen.
Ist ja eigentlich auch nur Unterschiedlichste Opensource Software auf einer Oberfläche im Einheitlichen Design zusammen gesteckt. (vereinfacht gesagt)
@kuketzblog
@kuketzblog Wie viele Warnschüsse braucht es noch???
@kuketzblog Finally, das wird hoffentlich weit reichen

@kuketzblog
Hätte ich nicht gedacht! Nach der Affäre mit dem geblockten Account passierte ja erstmal gar nichts in die Richtung...

Gut so, sie haben es zwar erst spüren müssen, aber letztlich doch verstanden. Hoffe viele werden folgen - konsequent & kontinuierlich!

#Microsoft #Trump

@kuketzblog @FFMbyBicycle Die Menschen in den Vereinen sind oft nicht bereit den nächsten Schritt zur Diversität und Unabhängigkeit im Digitalen zu gehen. Und es fehlt an Menschen die vorne weg gehen.