Leider symptomatisch: Der "Merkur" bindet einen ansonsten sachlichen Text über den #ETS2 mit der Behauptung ab hier würden sich jetzt "grüne Ideologie" und "industrielle Realität" gegenüberstehen. Die Klimakrise ist keine "Ideologie". Sondern Physik. Realer wird's nicht.
Industrieallianz läuft Sturm gegen EU-Klimapolitik und droht mit Abwanderung: „CO2-Gebühr muss weg“

Der Emissionshandel bedroht die Wettbewerbsfähigkeit. 80 Konzerne fordern Lockerung der EU-Klimaregeln. 70 Prozent verlagern Investitionen ins Ausland.

Die groteske Position, die Verhinderung der #Klimakatastrophe sei optional, viele andere Dinge aber alternativlos, erlebt gerade vielerorts eine erschreckende Renaissance. Das sind Leute, die sich selbst für "Realisten" halten. Und dafür die physikalische Realität ausblenden.
Es wäre schön, wenn bei dieser Abstimmung mal berücksichtigt würde, wer journalistisch zwischen Ideologie und Physik unterscheiden kann und wer nicht. https://www.mediummagazin.de/jdj25/

@chrisstoecker

Das hieße ja, das man in Physik aufgepasst haben müsste und zusätzlich Konsequenzen ins Denken aufnehmen kann.

Bezweifle ich mittlerweile bei den Verantwortlichen!

@dirkblank

Physik ist undemokratisch. Physikalische Gesetze sind ohne Einladungen ins Borchardts, politische Landschaftspflege und Anhörung Betroffener zustande gekommen.

Juristen gestalten die Welt, nicht Physiker.

🗽

(Kein Schlag gegen redliche Juristen, nur ein Hinweis auf das vorherrschende Selbstverständnis bei der Gesetzgebung.)

@chrisstoecker